Stundenlange Suche

Absturz auf der Hohen Wand: Niederösterreicher tot

Niederösterreich
07.11.2026 13:58
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein 87-jähriger Niederösterreicher ist am Freitag auf der Hohen Wand tödlich verunglückt. Der Pensionist dürfte rund 100 Meter über steiles Felsgelände abgestürzt sein.

Es waren dramatische Stunden auf der Hohen Wand im Bezirk Wiener Neustadt: Nachdem ein 87-jähriger Mann aus dem Bezirk Baden als abgängig gemeldet worden war, lief am Freitag eine groß angelegte Suchaktion an. Am Nachmittag dann die traurige Gewissheit: Für den Pensionisten kam jede Hilfe zu spät.

Über senkrechtes Felsgelände in Tiefe gestürzt
Entdeckt wurde der Mann gegen 14 Uhr im Bereich des Gaisersteiges. Ein Polizeihubschrauber hatte den leblosen Körper aus der Luft lokalisiert. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der 87-Jährige rund 100 Meter über nahezu senkrechtes Felsgelände in die Tiefe gestürzt sein. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen.

Großaufgebot suchte nach Vermisstem
Bereits in den frühen Morgenstunden hatten Polizisten das Auto des Pensionisten auf einem Parkplatz in der Nähe des Skywalks entdeckt. Vom Lenker fehlte zunächst jede Spur. Daraufhin wurde eine umfangreiche Suchaktion gestartet.

Neben der Alpinpolizei standen auch die Bergrettung, die Feuerwehr und speziell ausgebildete Suchhunde im Einsatz. Zusätzlich wurden Drohnen eingesetzt, um das unwegsame Gelände abzusuchen.

Zunächst machte jedoch das Wetter den Einsatzkräften einen Strich durch die Rechnung: Dichter Nebel verhinderte vorerst eine Suche aus der Luft. Erst als sich die Wetterbedingungen besserten, konnte gegen 13.30 Uhr ein Polizeihubschrauber aufsteigen. Nur rund eine halbe Stunde später wurde der Vermisste schließlich gefunden. Doch für den 87-Jährigen gab es keine Rettung mehr.

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