Der Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident Bayerns, Hubert Aiwanger (55), ist tot. Er wurde leblos in einem Hotel in Berlin gefunden, wie die „Bild“ berichtet.
Quellen aus der bayerischen Staatsregierung und der Berliner Polizei hätten den Tod des 55-jährigen Wirtschaftsministers bestätigt.
Blieb am Mittwoch Eröffnung fern
Aiwanger war Chef der Freien Wähler in Bayern. In Berlin wurde am Mittwoch deren Hauptstadtbüro eröffnet. Hubert Aiwanger soll bei diesem Termin gefehlt haben, weil es ihm nicht gut ging. Er soll demnach im Hotel in Berlin-Mitte geblieben sein. Dort wurde mittlerweile die Leiche entdeckt.
War Söders Stellvertreter
Aiwanger zog 2008 zum ersten Mal als Abgeordneter in den Bayerischen Landtag ein. Nach der Landtagswahl 2018 stieg er zum bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie zum stellvertretenden Ministerpräsidenten auf. Aiwanger galt als scharfer Kritiker von EU-Entscheidungen.
Die Familie des 55-Jährigen wurde bereits informiert, berichten deutsche Medien. Aiwanger hatte zwei Kinder mit der Kommunalpolitikerin Tanja Schweiger.
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