Seit gestern ist es amtlich: Die gesamte Salzburger Stadtregierung feilscht an einem Plan für ein neues Austria Salzburg Stadion. Jetzt gibt's sogar einen gemeinsamen Nenner, wie die nächsten Schritte angegangen werden. Doch Kritiker messen den Stadtchef an bisherigen Ankündigungen...
Braucht die Austria ein Stadion? Wenn ja, wohin damit? Wer zahlt es? Lassen Naturschutz und Lärmschutz in der heutigen Zeit ein solches Bauprojekt in Stadtnähe überhaupt noch zu? Und wenn ja: Zahlt die Austria eigentlich auch beim Bau mit?
Es sind viele Fragen, die die Salzburger Politik wegen des violetten Fußballklubs Austria Salzburg zu klären hat. Will der Zweitligist weiterhin Profi-Fußball spielen ist unbestritten, dass sie eine neues Stadion brauchen.
Es muss aber eigentlich noch mehr können, denn die Austria liebäugelt ja bekanntlich mit der Bundesliga. Zurück zu alter Größe etwa? Unabhängig von den sportlichen Zielen eines Zweitligavereins muss die Stadtregierung in Salzburg auf das Steuergeld schauen. Und dieses will in diesen wirtschaftlich schwachen Zeiten wohlüberlegt investiert sein.
Abseits all dieser Fragen gibt es jetzt einen gemeinsamen Stadion-Kurs der Stadtregierung. Doch die Vergangenheit lehrt uns: So schnell wie Projekte angesagt werden, so schnell sind sie auch wieder dahin! Auch wenn der Stadtchef die Kritik von sich weist, bleibt eines gewiss: Der Geldregen wird auch so schnell in der Stadt Salzburg nicht zurückkommen.
Auf welchen Weg sich die Stadt zumindest einmal geeinigt hat, an welchen drei Standorten das Stadion stehen könnte und was Bernhard Auinger zu seinen bisherigen Sportstätten-Planungen sagt, das lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Salzburg „Krone“ und auf krone.at/salzburg
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