300 Exemplare in Peru

Unbekannte Vogelspinnen im Gepäck sichergerstellt

Ausland
05.11.2026 21:45
Porträt von krone.at
Von krone.at

Auf dem internationalen Flughafen von Lima (Peru) haben die peruanischen Behörden mehr als 300 Vogelspinnen im Gepäck sichergestellt, darunter sogar unbekannte Arten. Die Reise der drei Schmuggler sollte nach Deutschland gehen.

„In drei Koffern, verpackt in Strümpfen, fanden wir die Vogelspinnen in verschiedenen Entwicklungsstadien, von Eiern über Jungtiere bis hin zu ausgewachsenen Exemplaren“, sagte die Expertin für Wald- und Wildtierkontrolle Cora Suárez, die für die Kontrollstelle am Flughafen verantwortlich ist.

Die Schmuggler aus Deutschland und Polen hätten eine sorgfältige Auswahl getroffen, um verschiedene Arten zu haben. Darunter waren sogar einige, die wissenschaftlich noch nicht beschrieben worden sind. Einige wiesen auffällige Farben auf. Die drei Reisenden seien gerade dabei gewesen, sich am Check-in-Schalter anzumelden, als sie die Behörden aufgegriffen hätten, hieß es in einer Mitteilung am Donnerstag. Bei einem der Festgenommenen könnte es sich um einen Vogelspinnen-Forscher handeln.

Das passiert jetzt mit den Tieren
Die Schmuggler müssen sich nun einem Strafverfahren vor der Sonderstaatsanwaltschaft für Umweltangelegenheiten stellen. Die Spinnen sollen zu Forschungs-, Sammel- und Haustierzwecken gehandelt worden sein. Die Tiere stammten aus verschiedenen Regionen Perus. Derzeit werden sie noch identifiziert. Anschließend sollen sie zu einer zugelassenen Zuchtstation gebracht werden.

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