Adultismus ist ein Begriff, den viele noch nie gehört haben. Dabei begegnet er uns täglich: Wenn Kinder etwa nicht mitreden dürfen, ihre Gefühle belächelt oder Einwände mit einem „Weil ich das sage!“ abgewürgt werden. Manuela Ritz und Simbi Schwarz zeigen, wie es anders geht, ohne auf Regeln und Grenzen zu verzichten.
„Beeil dich!“, „Stell dich nicht so an!“ oder „Dafür bist du noch zu jung!“: Solche Sätze rutschen Erwachsenen schnell heraus. Meist sind sie nicht böse gemeint. Doch was lösen die Sätze bei Kindern aus, wenn sie immer wieder hören, dass andere besser wissen, was sie brauchen, fühlen oder dürfen? Dafür gibt es einen Begriff: Adultismus. Er bezeichnet die Diskriminierung von Kindern und jungen Menschen durch Erwachsene. Es geht um ein Machtgefälle, das Familien, Schulen und die Gesellschaft prägt. Das Thema wurde bei den „18. gender*impulstagen“, einer Fachtagung des Vereins Amazone im Auftrag des Funktionsbereichs Frauen und Gleichstellung im Amt der Vorarlberger Landesregierung, behandelt.
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