Im „Krone“-Spiel der Runde – inklusive Fotostrecke – bog Draschitz in der 2. Klasse B daheim Sachsenburg mit 4:0. Die Gäste machten sich in den letzten Jahren als Hochburg im Damen-Fußball einen Namen. Heuer starten die Herren nach drei Jahren Abstinenz wieder durch.
Als Hochburg des Kärntner Frauenfußballs machte sich Sachsenburg in den letzten Jahren einen Namen. Zuletzt schrammte man in der Relegation am Aufstieg in die 2. Liga vorbei. „Der Damen-Anteil im Verein ist circa 50 Prozent. Teilweise haben wir Männer nichts mehr zu reden“, so Boss Stefan Wallner. „Aber wir haben ein großes Vereinsgebäude. Die Mädels sind auf der einen Seite, die Männer auf der anderen!“
Tore: 1:0 (4.) Martinz, 2:0 (6.) Nischlwitzer, 3:0 (57.) Marko, 4:0 (65.) Eisendle.
Draschitz: Jonas Sturm; Christoph Jannach (65. Jakob Tschofenig), Matteo Scheucher, Daniele Errath, Christoph Schnabl (79. Christof Martins); Lukas Eisendle, Raphael Martinz, Christoph Marko (79. Ebad Husseini); Fatihhan Pekel, Patrick Nischlwitzer (85. Daniel Kaiser), Maximilian Proprentner (85. Lukas Sommeregger). Trainer: Ahmet Pekel.
Sachsenburg: Ralf Kabusch; Daniel Pirker, Lukas Zweibrot (72. Elias Laber), Sandro Golobic (72. Jure Kresovljak); Elias Hölbling, Sandro Warl, Marijo Jelic, Christian Kummer, Maximilian Bacher; Roman Gaspersic, Thomas Peitler. Trainer: Alfred Zagler.
Und die Herren starten heuer ja nach drei Jahren Pause wieder in der 2. Klasse B durch. „Wir haben eine starke U17 – der wollen wir etwas bieten. Aber auch ein paar alte Recken sind zurückgekehrt. Was mich stolz macht, ist, dass niemand mehr als zehn Minuten zum Platz fahren muss. Alle kommen aus der Umgebung“, erzählt Wallner.
„Haben mehr verletzte als fitte Spieler“
Die fußballerische Abstinenz merkt man den Kickern aber an. „Einige von ihnen haben drei Jahre nichts gemacht. Das ist der Hauptgrund, dass wir aktuell mehr verletzte als fitte Spieler haben.“ Das sah man im Auswärtsspiel bei Draschitz, wo nur drei Reservisten dabei waren.
Die Heimelf knallte Sachsenburg 4:0 ab, weil sie wie die Feuerwehr loslegte. Nach vier Minuten traf Raphael Martinz aus 20 Metern flach ins Eck, zwei Minuten später erhöhte Patrick Nischlwitzer. „Das war der Plan! Wir wollten offensiv auftreten. Ein verdienter Sieg“, so Coach Ahmet Pekel.
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