Lustenau-Trainer Markus Mader hat beim 1:5 gegen Rapid zwar viel Positives gesehen, nimmt nun seine Spieler aber in die Pflicht. Denn am Donnerstag wartet im ÖFB-Cup mit Sturm Graz schon der nächste Kracher, bei dem keine Fehler verziehen werden.
Nach dem Rapid-Spiel ist vor dem ÖFB-Cup-Match gegen Sturm Graz am Donnerstag. Und da nimmt Lustenau-Trainer Markus Mader das Positive aus der 1:5-Klatsche bei den Hütteldorfern mit. „Die zweite Halbzeit war durchaus ordentlich, da waren wir viel aggressiver gegen den Ball, kamen auch zu Möglichkeiten.“ Mit solch einem Auftritt wie nach der Pause sieht Mader auch eine Chance gegen Sturm. „Unser Ziel ist, dass wir weiterkommen. Und wir werden alles dafür tun.“ Um den Grazern Paroli bieten zu können, braucht es aber unbedingt zwei starke Hälften. „Wir sind eine junge Mannschaft, die Höhen und Tiefen in einem Spiel erlebt. Bei anderen Mannschaften passiert das eher in einem Monatsrhythmus. Das Ziel des Trainerteams muss es sein, dass wir diese Differenz ausgleichen. Und gemeinsam packen wir das auch.“
Schere zu groß
Ohne diese Stabilität wird es in der Liga (und im Cup) schwer, zu reüssieren. Dass Spieler in ein Loch fallen, ist normal. Derzeit sei die Schere zwischen Anspruch und Leistung jedoch (zu) groß, betont Mader. Um manchen Spieler habe sich regelrecht ein Hype gebildet. „Der muss nun endlich vorbei sein. Jeder Einzelne muss lernen, dass der Teamerfolg über allem steht. Denn ohne Mannschaftsleistung funktioniert gar nichts.“
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