Der verheerende Pkw-Unfall von Nußdorf schockt die gesamte Region. Zwei junge Menschen starben, beide besuchten die selbe Schule. Doch nicht nur dort ist die Trauer immens. Die Justiz hat indes Ermittlungen gegen den Todeslenker aufgenommen.
Es ist der wohl schwerste Gang, den Jugendliche antreten können – der Weg zurück in die Schule nach dem Verlust enger Freunde und Klassenkollegen. Nach dem verheerenden Verkehrsunfall von Nußdorf, bei dem zwei Jugendliche starben, ist an der HAK Oberndorf nichts mehr, wie es war. Auch die Direktion ringt um die richtigen Worte: „Ihr plötzlicher Tod erschüttert die gesamte Schulgemeinschaft“, heißt es in einer bewegenden Abschiedsbotschaft.
Immer noch will es niemand glauben – und doch ist es wahr: Wie berichtet, verlor ein junger Flachgauer (17) kurz nach Mitternacht die Kontrolle über seinen PS-starken BMW. Mit an Bord: vier Bekannte, allesamt im Alter zwischen 16 und 18 Jahren. Das Auto geriet ins Schleudern, überschlug sich mehrfach und prallte gegen einen massiven Steinblock. Der Lenker überlebte beinahe unverletzt, doch zwei Jugendliche (16, 17) verstarben noch an Ort und Stelle.
Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Die Justiz ermittelt gegen den Todeslenker, ein Sachverständiger prüft, was wirklich Sekunden vor dem tödlichen Crash passiert ist. Sein Gutachten wird in drei bis vier Wochen erwartet. Ob bis dahin zumindest langsam der Alltag an der HAK Oberndorf zurückgekehrt ist?
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