Di, 21. August 2018

Verkehrsstudie

21.10.2014 07:16

Aggressionen auf der Straße nehmen zu

Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger - die Straße ist ein einziges Spannungsfeld, in dem laut Verkehrsteilnehmern die Aggressionen immer mehr zunehmen. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV). Demnach ist der Wunsch nach mehr gegenseitiger Rücksichtnahme bei allen gleichermaßen vorhanden.

In mehr als 2.700 Interviews wurde untersucht, wie man einander gegenseitig im Straßenverkehr wahrnimmt und worin häufige Konfliktursachen liegen, so Peter Felber vom Kuratorium für Verkehrssicherheit. Jeder Gruppe werden offenbar bestimmte Verhaltensmuster zugeschrieben: So werden Autofahrer als gestresst, egoistisch und aggressiv beschrieben, Motorradfahrer seien prinzipiell zu schnell unterwegs. Radfahrer werden als disziplinlos und Fußgänger als unaufmerksam erlebt.

Eine Mehrheit von 61 Prozent glaubt, dass Spannungen im Straßenverkehr zugenommen haben. 35 Prozent sind der Meinung, dass sie gleich geblieben sind, lediglich vier Prozent sehen eine Abnahme.

Autofahrer fühlen sich am sichersten
Wenig überraschend fühlen sich Autofahrer subjektiv sehr sicher im Straßenverkehr und orten in erster Linie andere Pkws als Gefahren- und Konfliktquelle. Radfahrer sehen sich viel stärker gefährdet und geben vor allem ein Konfliktverhältnis zu den Blechkarossen an.

"Rücksichtnahme und Fairness im Straßenverkehr kann Menschenleben retten und schwere Unfälle verhindern", meint Felber. Einander mit etwas mehr Freundlichkeit und Nachsicht zu begegnen, würde viele Spannungen aus dem täglichen Verkehrsgeschehen nehmen. Nur jeder neunte Befragte (elf Prozent) befürwortet strengere Strafen, um Konflikte im Straßenverkehr zu reduzieren.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
„Nein! Einfach nein!“
Alec Baldwin entsetzt über sexy Pic seiner Tochter
Stars & Society
Caritas schlägt Alarm
Jeder fünfte Schüler ist von Armut bedroht
Österreich
Ärger vermeiden
Hitze-Sommer: Heiße Debatte um Klimaanlagen
Bauen & Wohnen
Vorfreude auf Klum
Vorarlberger Artisten proben für Show-Sensation
Stars & Society
„Unvergesslich“
Seheerans Audienz bei Zlatan: Genie trifft Gott
Fußball International
Heute Play-off
Salzburg im CL-Modus: „Frühjahr ist ein Bonus“
Fußball International
Doppelbelastung & Co.
So kann sich Rapid Europa nicht leisten
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.

Nachrichten aus meinem Bundesland
Die Bekanntgabe Ihres Bundeslandes hilft uns, Sie mit noch regionaleren Inhalten zu versorgen.