Ein florierendes Geschäft mit Videospielen und Bildsensoren hat Sony im abgelaufenen Quartal einen kräftigen Gewinnsprung beschert. Der Betriebsgewinn sei im Zeitraum von April bis Juni um 40 Prozent auf 476,5 Milliarden Yen (2,5 Milliarden Euro) gestiegen.
Das teilte der japanische Technologiekonzern am Freitag mit. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten deutlich, die laut Daten der LSEG im Schnitt mit 361 Milliarden Yen gerechnet hatten.
Der Konzern erntete zuletzt viel Lob für seinen Schwenk hin zur Unterhaltungsindustrie. Investoren blicken jedoch mit Sorge auf die möglichen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf das Geschäft sowie auf die stark gestiegenen Speicherpreise, die die Gewinnmargen belasten könnten. Sony hat sich nach eigenen Angaben ausreichend Speicherchips für das laufende Geschäftsjahr gesichert, rechnet jedoch auch im kommenden Jahr mit anhaltend hohen Preisen.
Rückenwind erhofft sich der PlayStation-Hersteller von der für den 19. November geplanten Veröffentlichung des Videospiels „Grand Theft Auto VI“ von Take-Two. Analysten trauen dem Titel bis zum Jahresende Verkaufszahlen von 30 bis 35 Millionen Stück zu. Darüber hinaus dürfte Sony davon profitieren, dass die Xbox-Sparte des Rivalen Microsoft derzeit kürzertritt. Im Februar soll zudem der hauseigene Titel „God of War Laufey“ erscheinen. Die Sony-Aktie hatte im bisherigen Jahresverlauf vor Bekanntgabe der Zahlen acht Prozent an Wert verloren.
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