In der Obersteiermark brach am Donnerstagabend, vermutlich durch einen Blitzeinschlag, ein Waldbrand aus. Am Freitagmorgen wurde „Brand aus“ gegeben.
In den Abendstunden wurde in der Gemeinde Thörl in der Steiermark eine Rauchentwicklung gesichtet und die Feuerwehr verständigt. Der Waldbrand drohte, sich durch den einsetzenden Wind auszubreiten. Alle Einsatzkräfte im Umkreis wurden verständigt. Um die Wasserversorgung im steilen und schwer zugänglichen Waldstück zu ermöglichen, wurde eine Löschleitung auf ca. 1200 Meter hergestellt.
Keine weiteren Glutnester gefunden
Gegen 23 Uhr konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Mit einer Drohne wurde aus der Luft nach weiteren Glutnestern gesucht. Am Freitag gegen 7.20 Uhr wurde das Gebiet mit einem zuständigen Förster erneut kontrolliert und „Brand aus“ gegeben. 67 Feuerwehrleute standen mit elf Fahrzeugen im Einsatz. Der lokale Brand war vermutlich durch einen Blitzeinschlag ausgelöst worden.
Am Donnerstagabend war es auch zu einem Waldbrand an der Grenze Steiermark/Oberösterreich gekommen. 130 Feuerwehrleute standen im Dienst.
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