Jugendliche Funkamateure sprachen von ihrem Jugendcamp in Wagrain aus mit ISS-Astronautin Sophie Adenot. Die insgesamt 17 Fragen deckten dabei eine große Bandbreite ab und spannten einen Bogen von alltäglichen Dingen bis hin zur Luftverschmutzung auf der Erde ...
Ein Zeitfenster von knapp zehn Minuten, eine Raumstation die mit unfassbarer Geschwindigkeit über die Erde fliegt – und 120 Jugendliche ab 15 Jahren, die von Wagrain aus per Funk mit ISS-Astronautin Sophie Adenot reden. Was diese Woche beim YOTA 2026 (Youngsters on the air) gelang, ist das absolute Highlight für die vielen jungen Funkamateure.
„Sie waren begeistert und brachten in dem kurzen Zeitraum, in dem die ISS beim Überflug erreichbar war, 17 Fragen durch“, freut sich Florian Zwingl, der mit seinem Team das einwöchige Camp beim Jugendhotel Oberwimm organisierte.
Am Fragenkatalog der jungen Teilnehmer aus 30 Ländern stand dabei etwa, wie denn Astronauten ihre Wäsche waschen. Die Antwort „gar nicht“ überraschte dann doch so manche. Aber auch, inwiefern die Luftverschmutzung aus dem All sichtbar ist, wollten die Nachwuchs-Funker wissen.
„Der blaue Planet ist schon lange nicht mehr blau“, verrät Zwingl die traurige Antwort aus dem All. Mittlerweile schränke die Luftqualität sogar die Wissenschaft ein – vor allem bei Bildern des Planeten.
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