Starke Unzufriedenheit

China wettert gegen EU-Strafe für AliExpress

Digital
22.07.2026 10:52
Porträt von krone.at
Von krone.at

China hat die Millionenstrafe der EU gegen den Online-Marktplatz AliExpress scharf kritisiert. Die Volksrepublik äußerte „starke Unzufriedenheit und ernste Besorgnis“.

Man lehne es entschieden ab, dass die EU unter Berufung auf die Plattformregulierung digitale Barrieren errichte und chinesische E-Commerce-Unternehmen mit diskriminierenden Maßnahmen in ihrem normalen Geschäftsbetrieb in Europa einschränke und unter Druck setze, , teilte das Handelsministerium in Peking mit.

  China werde chinesische Unternehmen dabei unterstützen, ihre Rechte zu verteidigen. Zudem werde die chinesische Regierung wirksame Maßnahmen ergreifen, um deren Interessen zu schützen.

EU verhängte 550 Millionen Euro Strafe
Die EU hatte eine Millionenstrafe gegen den Online-Marktplatz AliExpress wegen des Verkaufs illegaler Produkte verhängt. Der chinesische Online-Riese muss 550 Millionen Euro zahlen, unter anderem weil gefälschte Kleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika widerrechtlich wochenlang nicht von der Plattform genommen wurden, wie die Europäische Kommission mitteilte.

Nach Ansicht der EU-Kommission hat das Unternehmen nicht genug getan, um die Verbraucher in der EU vor illegalen Produkten zu schützen. Die Händler, die von AliExpress eigentlich für den Verkauf illegaler Produkte auf der Online-Plattform bestraft werden sollten, kamen nach Ansicht von Brüssel zum Teil davon. Sie hätten ihr Geschäft oft weiterbetreiben können, hieß es.

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