Die jüngste „Krone“-Umfrage trifft die SPÖ ins Mark. Mit nur noch 15 Prozent rutscht sie auf einen historischen Tiefstand. Viele machen Parteichef Andreas Babler für den Absturz verantwortlich und sparen nicht mit Kritik. Die eindrücklichsten Kommentare lesen Sie hier!
Andreas Babler wollte „Vertrauen aufbauen“, schlechte Umfragewerte schrieb er wiederholt den Altlasten der Vorgängerregierung zu und sie seien nur „Momentaufnahmen“. Dass sich die SPÖ im Sturzflug befindet, ist allerdings nicht seit gestern so, sondern eine Entwicklung, die sich seit Monaten abzeichnet. Entsprechend deutlich fallen die Reaktionen der „Krone“-Leser aus.
„Diese Schuhe sind Ihnen zu groß“
Andreas Babler steht im Zentrum der Kritik. Zahlreiche Leser halten ihn für den falschen Mann an der Spitze der Sozialdemokratie. Ein Leser bringt es gereimt auf den Punkt:
Noch deutlicher wird Reinhold77: „Wenn die SPÖ Babler nicht schleunigst los wird, wird die Partei bei der nächsten Wahl nicht mehr im Parlament vertreten sein.“ Auch seine Qualifikation stellen viele Leser infrage. Sie werfen ihm vor, die Sorgen der Bevölkerung nicht ernst zu nehmen.
„Die SPÖ hat ihre Wähler vergessen“
Ebenso heftig fällt die Kritik an der SPÖ selbst aus. Viele Leser glauben, dass ein bloßer Führungswechsel nicht ausreichen würde. Das eigentliche Problem liege tiefer: Die Partei habe sich von ihren traditionellen Wählern entfernt.
„Viele Jahre SPÖ-Wähler – heute ganz sicher nicht mehr!“
Enttäuschung macht sich auch bei ehemaligen SPÖ-Wählern breit. „Die Partei ist einst die politische Heimat von Arbeitern und Pensionisten gewesen, heute erkenne ich sie nicht mehr wieder“, schildert H.Maier. Ähnlich sieht es auch „Krone“-Leser John1974:
Die moderne SPÖ muss sich denen verschreiben die das Land am Laufen halten und für jene da sein die aktiv diese Gesellschaft tragen.
„Krone“-Leser John1974
„Der beste Wahlhelfer der FPÖ“
Ein drittes Thema zieht sich durch die Diskussion: Viele Leser glauben, dass der Absturz der SPÖ und die Schwäche der gesamten Regierung vor allem der FPÖ nützen. Manche goutieren das, andere blicken mit Sorge dieser Entwicklung entgegen.
Der Grundtenor der Debatte ist klar: Die meisten Leser sehen den Absturz der SPÖ nicht als kurzfristiges Umfragetief, sondern als Ergebnis einer Entwicklung, die schon seit Jahren andauert. Für viele ist Andreas Babler dabei zwar das sichtbarste Gesicht der Krise aber längst nicht ihre einzige Ursache. Wie sehen Sie das?
Ihre Meinung ist gefragt!
Ist Andreas Babler noch der richtige Mann an der Spitze der SPÖ? Braucht die Partei nur neues Personal oder einen grundlegenden Kurswechsel? Schreiben Sie uns Ihre Meinung in den Kommentaren!
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