Bis in die Nachspielzeit des WM-Finales hatten alle warten müssen, bis der Ball zum ersten Mal im Tor landete. Doch noch während vorsichtiger spanischer Jubel aufbranden konnte, entschied der Schiedsrichter: Der Treffer zählt nicht. Nach Betrachtung der Wiederholung fragen sich viele aber: warum eigentlich nicht?
Nico Williams war es, der in der 96. Minute den Ball ins argentinische Tor beförderte. Zuvor hatte sich Spaniens Mikel Merino gegen Nicolas Otamendi durchgesetzt und den Ball in Richtung Williams befördern können. Dabei soll er ein Foulspiel begangen haben, entscheidet Schiedsrichter Slavko Vincic.
Auf den Fuß gestiegen
Die Spanier verstehen die Welt nicht mehr. Und nachdem die Wiederholung gezeigt wurde, gesellen sich auch viele Fans dazu. Denn ein grobes Foul war dabei auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Der VAR schaute sich die Szene an, es blieb aber bei der Entscheidung.
Während sich bei vielen Fans Frust entlud und Diskussionen um eine Verschwörung zugunsten Argentiniens neue Nahrung erhielten, gab es eine erste Erklärung. Demnach ist Merino Otamendi tatsächlich auf den Fuß gestiegen – genügend, dass der VAR nicht auf Fehlentscheidung entscheiden kann.
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