Für die erste Aufreger-Szene des WM-Finales hat der Argentinier Alexis Mac Allister gesorgt. Für sein Foul an Spaniens Dani Olmo gab es keine Gelbe Karte. Eine Entscheidung, die sogleich für Diskussionen sorgte.
In der 14. Minute ging es im WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien erstmals richtig heiß her. Doch nicht vor dem Tor – dort vergab Spanien-Star Lamine Yamal einige Minuten zuvor bereits die erste Topchance. Wenig später war es aber der Argentinier Mac Allister, der in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rückte.
Der Liverpool-Legionär grätschte auf Höhe der Mittellinie erbarmungslos mit gespreizten Beinen in Spaniens Dani Olmo hinein. Der 28-Jährige drehte sich anschließend mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen. Die spanische Bank sprang auf und forderte sogleich eine Verwarnung.
WM-Bonus für Argentinien?
Schiedsrichter Slavko Vincic entschied sich allerdings gegen eine Gelbe Karte. Eine Entscheidung, die bei vielen Fans gleich für Aufregung und Debatten sorgte. Gerade hinsichtlich mehrerer umstrittener Schiedsrichter-Entscheidungen zugunsten Argentiniens halten sich seit Tagen hartnäckig Verschwörungstheorien über einen WM-Bonus für den Titelverteidiger.
Ex-Schiedsrichter Thomas Steiner hat im ORF hingegen eine andere Vermutung: „Es war auf jeden Fall ein sehr sehr grenzwertiges Foul. Wenn er das 30 Minuten später macht, zögert da niemand, eine Gelbe Karte zu geben. So früh im Spiel hingegen überlegt man es sich vielleicht noch einmal.“
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