US-Präsident Donald Trump zufolge hat sich Apple mit Intel auf die Entwicklung und Produktion von Chips in den USA geeinigt. Apple habe einer entsprechenden Partnerschaft zugestimmt, schrieb Trump am Donnerstag auf seiner Plattform Truth Social. Für den iPhone-Hersteller bedeutet der Schritt eine Diversifizierung seiner Lieferkette.
Bisher ist Apple stark von dem taiwanischen Konzern TSMC abhängig, dessen hochmoderne Fertigungsanlagen auch von KI-Chipentwicklern wie Nvidia und AMD stark nachgefragt werden. Der US-Halbleiterhersteller Intel wiederum sichert sich durch den Auftrag eine stetige Nachfrage eines der weltgrößten Elektronikkonzerne. Das stärkt das Fertigungsgeschäft, das in den vergangenen Jahren hinter TSMC zurückgefallen war. Stellungnahmen der beiden Konzerne waren zunächst nicht erhältlich.
Bereits im Mai hatte das „Wall Street Journal“ berichtet, dass Intel nach mehr als einjährigen Verhandlungen eine vorläufige Vereinbarung zur Chipproduktion für Apple erzielt habe. Anfang der Woche hatte Intel zudem den Start der ersten Produktion seiner neuen Fertigungstechnologie 18A verkündet.
Die US-Regierung hatte im vergangenen Jahr einen Anteil von zehn Prozent an Intel übernommen und Investitionen von rund zehn Milliarden Dollar in den Bau und die Erweiterung von US-Fabriken angekündigt. Die US-Regierung verstärkt derzeit ihre Bemühungen, die heimischen Lieferketten für kritische Mineralien und Halbleiter abzusichern. Dazu gehört auch der Erwerb von Unternehmensanteilen, um die Abhängigkeit von China zu verringern.
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