Wut als Strategie?

Warum wir lieber Schuldige suchen als Lösungen

Nachrichten
05.08.2026 18:00

Krisen, Dauerempörung und einfache Botschaften prägen unseren Medienalltag. Doch warum wirken gerade diese Inhalte so stark auf uns? In „Brennpunkt Medien“ erklärt Rhetoriktrainer Jürgen Eisserer, warum wir anfällig für emotionale Botschaften sind: „Empörungsrhetorik lebt von drei Dingen: Dringlichkeit, Einfachheit und einem Feindbild.“ Gleichzeitig spiele auch unser Bedürfnis nach Zugehörigkeit eine zentrale Rolle: „Der Mensch ist ein Herdentier – wir suchen Zugehörigkeit, auch bei Meinungen.“ Warum genau diese Mechanismen in sozialen Medien besonders gut funktionieren und wie wir ihnen bewusster begegnen können, sehen Sie im Video oben.

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