Das sagen die Leser

Stocker-Sager: „Fettnäpfchen sondergleichen!“

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07.08.2026 14:01
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Von Community

Mit seiner Aussage, Kinderbetreuung sei keine Arbeit, hat Bundeskanzler Christian Stocker eine hitzige Debatte ausgelöst. Während viele die Aussage als Geringschätzung der täglichen Leistung von Eltern kritisieren, verteidigen andere seine Wortwahl oder sehen sie aus dem Zusammenhang gerissen. Wie die „Krone“-Community über den umstrittenen Sager denkt, lesen Sie hier!

Im Forum wurde die Aussage von Bundeskanzler Christian Stocker überwiegend kritisch aufgenommen. Viele Leser betonten, dass Kinderbetreuung und Familienarbeit enorme Leistungen seien, die oft unbezahlt und gesellschaftlich zu wenig anerkannt würden. Besonders Mütter schilderten ihre persönlichen Erfahrungen und kritisierten, dass sich trotz jahrzehntelanger Debatten kaum etwas verbessert habe. Auch „Krone“-Leser sehen in der Betreuung von Kindern und Angehörigen einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft, der mehr Wertschätzung und Unterstützung verdient.

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different13
Solche Äusserungen Hr. Bundeskanzler sind entbehrlich.
Wir Frauen wissen, was wir an Familienarbeit gratis leisten.
Dass wir für die Familienbetreuungszeit- ob jung od. alt - demnach
nichts fürs Bruttosozialeinkommen beitragen können, kommt dem Staat doch sehr entgegen, denn der Staat könnte all die familiären Fürsorgestunden der Frauen nicht ersetzen, geschweige denn stemmen.
Nach 45 Jahren Berufstätigkeit als Frau u. Mutter kann ich sagen, es hat sich für uns nichts verbessert.
Die österr. Geburtenrate spricht Bände, aber wer kann es der jungen Generation verübeln?



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Mehr Anerkennung für Familienarbeit
Einige „Krone“-Leser kritisieren, dass in der politischen Debatte häufig nur Erwerbsarbeit als wertvoller Beitrag zur Gesellschaft angesehen werde. Im Forum wird betont, dass Eltern mit der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder den Staat erheblich entlasten würden. Einige User fordern daher mehr Anerkennung für diese Leistungen und sprechen sich dafür aus, Familienarbeit gesellschaftlich und politisch stärker wertzuschätzen.

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mami-schlumpf
Wenn man Erwerbstätigkeit meint, sollte man auch Erwerbstätigkeit sagen. Und indirekt entlastet diese Nicht-Erwerbstätigkeit den Staat doch wesentlich, denn müsste man die gesamte Betreuungs- und Erziehungsleistung, die Eltern erbringen, staatlich zur Verfügung stellen, käme das ganz schön teuer. Und dem Herrn Bundeskanzler sei ins Stammbuch geschrieben, dass nicht die Familien Kinder zum Rechenbespiel gemacht haben, sondern Regierungen, indem sie Leistungen, die innerhalb der Familien, sei es in Pflege oder Erziehung, erbracht werden, als wertlos erklärt haben und nur Erwerbstätigkeit als wertvollen Beitrag zur Gesellschaft definieren.
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Persönliche Erfahrungen sorgen für Kritik
Viele „Krone“-Leser schildern im Forum ihre eigenen Erfahrungen mit der Kinderbetreuung und zeigen wenig Verständnis für die Aussage des Bundeskanzlers. Vor allem Alleinerziehende berichten von hohen Betreuungskosten, fehlenden Kindergartenplätzen und den Schwierigkeiten, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Für zahlreiche User zeigen diese Erfahrungen, dass Kinderbetreuung sehr wohl Arbeit ist und sowohl von Familien als auch von Betreuungseinrichtungen täglich geleistet wird.

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Holzhacker1965
Was kann der mitreden?!
Ich war Alleinerzieherin, hatte keine Omas die einspringen hätten können, und der Kindergarten hat um 18 Uhr zugesperrt, ich musste aber bis 19:30 Uhr arbeiten!
Deswegen war ich gezwungen, zusätzlich noch eine Mutter vom Kindergarten zu bezahlen, die mein Kind dann für die restliche Zeit betreut hat!
Wohl gemerkt, damals hat der Kindergarten ca. 3000, - Schilling im Monat gekostet!!!

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marwi
Das ist ein Fettnäpfen sondergleichen. "Kinderbetreuung ist keine Arbeit" Kindergarten-Erzieher sind eigentlich Kinderbetreuer, hm warum ist Kinderbetreuung dann so teuer? Warum git es zu wenig Kinderartenplätze? AHHHH weil es keine Arbeit ist, ja so ist es 😡
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Auch Zustimmung für Stockers Aussage
Neben viel Kritik erhält Bundeskanzler Christian Stocker im Forum auch Zuspruch. Einige „Krone“-Leser betonen, dass sie die Betreuung ihrer Kinder nie als Arbeit, sondern als Bereicherung und selbstverständlichen Teil des Familienlebens empfunden hätten. Andere unterscheiden zwischen der Freude am Elternsein und der Verantwortung, die mit der Erziehung verbunden ist. Für sie schließen sich Liebe zu den Kindern und die Herausforderungen des Familienalltags nicht aus.

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Hanna51
Die Betreuung meiner vier Kinder habe ich nie als Arbeit empfunden!
Arbeit war nur mein bezahlter Job!
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h.mennel
Der Bundeskanzler hat vollkommen recht. Kinder sind Freude und nicht Arbeit. Die Aufgabe Kinder in einer Familie aufzuziehen ist eine Arbeit und Freude für Mütter und Väter.
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Wie sehen Sie die Aussage von Bundeskanzler Christian Stocker? Ist Kinderbetreuung Arbeit oder sollte sie anders bezeichnet werden? Bekommt Familienarbeit in Österreich genug Anerkennung und Unterstützung? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

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