Vater, Mutter, Kind(er): Diese klassische Form von Familie hat sich im Laufe der Jahre auch bei uns deutlich verändert. So etwa wächst die Gruppe der Ein-Eltern-Familien – die hauptsächlich weiblich ist. Wir fragen uns: Womit haben Alleinerziehende besonders zu kämpfen? Und wo haben es Solo-Mütter deutlich schwerer als Väter?
Rund 44 Prozent aller Ein-Eltern-Haushalte in Österreich sind laut Statistik Austria armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Gerade alleinerziehende Mütter sind überdurchschnittlich in finanzieller Not, sagen die Zahlen. Und das fängt schon einmal damit an, dass rund 82 Prozent aller Alleinerziehenden hierzulande Frauen sind.
Nun endete auch die Begutachtungsfrist für den geplanten Unterstützungsfonds für Alleinerziehende: Organisationen wie etwa Arbeiterkammer, Gewerkschaftsbund, Caritas und Volkshilfe begrüßten den Gesetzesentwurf. Beklagt wurden aber auch z. B. der fehlende Rechtsanspruch und die Einschränkung der Unterstützung auf Alleinerziehende, die keine Leistungen erhalten.
Wir möchten nun von Ihnen wissen: Wie sehen Sie das Ganze, wie schwierig ist die Lage von Ein-Eltern-Familien in der Praxis, mit welchen Problemen haben sie zu kämpfen? Werden Alleinerziehende in ihrer Not alleingelassen? Wird vor allem auf die Solo-Mütter vergessen? Und kann der geplante Unterstützungsfonds alleine ausreichen, um Armut zu vermeiden?
Was sind Ihre Erfahrungen dazu? Haben Sie vielleicht selbst allein Kinder großgezogen bzw. sind Sie gerade in dieser Lage? Wer hat Ihnen geholfen bzw. wer unterstützt Sie heute dabei? Was braucht es, damit es Kindern alleinerziehender Eltern gut geht? Was erwarten Sie hierzu von Politik und Gesellschaft?
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