Auch hinter der Kamera gibt es Action pur. Die Crew hat nur wenige Sekunden Zeit, eine völlig neue Welt zu schaffen.
Der Bühnenumbau beim Eurovision Song Contest gehört zu den spektakulärsten Abläufen im Live-TV. Zwischen den einzelnen Auftritten bleiben oft nur etwa 35 bis 50 Sekunden Zeit, um die kompletten Bühnensettings auszutauschen – und trotzdem muss jeder Act aussehen wie eine eigene, perfekt inszenierte Welt. Genau das passiert seit Montag bei den ESC-Shows in der Stadthalle.
Dafür arbeitet hinter und auf der Bühne eine eingespielte Crew mit einem hochpräzisen System aus Rollplattformen. Auch spezielle Hebeelemente werden dabei eingesetzt. Besonders anspruchsvoll wird es aber bei Auftritten mit Pyrotechnik, Wasser- oder Nebeleffekten und fliegenden Bühnenteilen.
Zusätzlich zwei Megawatt für die Megashow
Auch ohne die Wiener Netze geht in der Halle nichts. Sie liefern den Strom für die Megashow. Zwei Megawatt wurden für die Stadthalle extra bereitgestellt. Das entspricht dem Strombedarf von 500 bis 700 Haushalten!
70 Kollegen waren in die Vorbereitungen eingebunden und sorgen dafür, dass das weltgrößte Musikevent reibungslos über die Bühne gehen kann. Einer von ihnen ist Netztechniker Florian Jesch: „Der ESC ist nicht jeden Tag und ich freue mich, dass ich dazu beitragen kann, dass alles reibungslos über die Bühne geht. Weil ohne Strom wäre es hier ganz schön leise.“
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