Während die Regierung den Rotstift ansetzt, kritisiert die FPÖ ein System aus Doppel- und Mehrfachförderungen bei NGOs. Ein interner Bericht des „kleinen Untersuchungsausschusses“, der der „Krone“ vorliegt, lässt das Ausmaß erahnen. Einzelne Vereine sollen gleich von vier Ministerien Unterstützung erhalten haben.
600 Millionen Euro will die Regierung in den kommenden zwei Jahren bei den Förderungen einsparen. Laut Bundesvoranschlag zahlt der Staat im Jahr 2026 über 10 Milliarden Euro an direkten Förderungen aus. Die Koalition setzte deshalb schon vor längerer Zeit eine „Förder-Taskforce“ ein, die sich durch Österreichs Förder-Dschungel arbeiten soll.
Zuletzt gab es ja Aufregung rund um die Organisation ZARA, die aufgrund von Förderkürzungen vor dem Aus stand, dann aber vom Frauenministerium und Vizekanzleramt mit 300.000 Euro gerettet wurde.
Und auch die FPÖ beschäftigte sich im „kleinen Untersuchungsausschuss“ mit Fördergeldern für NGOs (Non governmental organization). Bald wird dazu auch ein eigener Ausschussbericht vorliegen. Ein Auszug liegt der „Krone“ aber bereits vor.
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