In der Steiermark

Weinbaubetriebe wurden Opfer von Cyberkriminellen

Steiermark
30.04.2026 16:25
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Die steirische Polizei warnt aktuell vor Verschlüsselungstrojanern. Dabei werden Daten online verschlüsselt – die Täter fordern Lösegeld von ihren Opfern. Zwei Betriebe haben bereits Anzeige erstattet.

In den vergangenen Tagen wurden der steirischen Exekutive bislang zwei Fälle aus der Südsteiermark angezeigt, bei denen Weinbaubetriebe Opfer von Cyberkriminellen wurden. Die Täter erlangen dabei meist über manipulierte E-Mails, gefälschte Links oder unsichere Downloads Zugriff auf Computer oder mobile Geräte.

Anschließend werden persönliche Daten verschlüsselt. Für die Freigabe wird Lösegeld von den Opfern gefordert. In vielen Fällen kommt es trotz Zahlung zu keiner Wiederherstellung der Daten.

Tipps der Polizei

  • Eine zuverlässige Antivirensoftware installieren, diese auf dem neuesten Stand halten.
  • Das Herunterladen von Dateien aus unbekannten Quellen vermeiden.
  • Bei E-Mail-Anhängen nicht auf verdächtige Links klicken.
  • Regelmäßige Updates für die Betriebssysteme installieren.
  • Daten regelmäßig auf externen Speichermedien sichern.
  • Eine Firewall verwenden.
  • Auf ungewöhnliche Systemaktivitäten achten.

Sollte der Verdacht bestehen, Opfer eines Cyberangriffs geworden zu sein, wird geraten, das betroffene Gerät sofort vom Internet zu trennen und Anzeige zu erstatten. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung – insbesondere ältere Personen und Unternehmen –, wachsam zu bleiben.

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