Die Brandgefahr, die von Zigarettenresten ausgeht, wird oftmals unterschätzt. Das dürfte auch im Kärntner Lesachtal der Fall gewesen sein. Denn dort löste ein achtlos weggeworfener Stummel einen Großbrand aus.
Zügig konnte die Ursache des Waldbrandes im Lesachtal geklärt werden. Wie berichtet, soll laut Brandermittlern eine von serbischen Waldarbeitern weggeworfene Zigarette Auslöser für das Inferno gewesen sein.
„Es hat sich im Tal schnell herumgesprochen, dass genau am vergangenen Donnerstag – am Tag des Brandausbruches – am Xaveriberg auch Waldarbeiten durchgeführt worden sind“, erzählt ein Polizist. Im Zuge der Einvernahmen der Forstarbeiter stellte sich heraus, dass dabei auch Zigaretten geraucht wurden.
Ausmaß vielen nicht bewusst
Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, was achtlos weggeworfene Zigaretten auslösen können. Vielen sei das Ausmaß nach wie vor nicht bewusst. Nicht umsonst stellen Behörden Feuerverbote in Wäldern aus, die wegen der Trockenheit in Kärnten nach wie vor aufrecht sind.
„Es geht schneller, als man denkt. Selbst die Asche einer Zigarette kann trockene Stoffe sofort entzünden. Aber auch die Resthitze sowie die Glut einer abgetöteten Tschick“, erklärt Polizeipressesprecher Werner Pucher.
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