Ein abruptes Ende hat das Totenmahl für die Großmutter des Kabarettisten und Schauspielers Thomas Stipsits am Donnerstag in Stinatz im Burgenland genommen. Wegen eines Küchenbrandes mussten alle Trauergäste umgehend das Gasthaus verlassen, einige sogar ins Spital gebracht werden.
Es war eine ganz besonders innige Beziehung, die Kabarettist, Schauspieler und Autor Thomas Stipsits zu seiner Stinatzer Oma hatte. In seinen Stinatz-Krimis hatte er ihr ein Denkmal gesetzt und erst vor wenigen Tagen mit einer berührenden Nachricht von ihr Abschied genommen, nachdem er zuvor bereits überraschend sämtliche Auftritte abgesagt hatte.
Dichter Rauch drang aus der Küche
Am Donnerstag fand in der südburgenländischen Gemeinde das Begräbnis statt, anschließend ging es zum Totenmahl in das Gasthaus Krčmarovi. Gegen Ende der besinnlichen Feier gab es allerdings plötzlich einen Brandalarm und dichter Rauch drang aus der Küche. Alle Trauergäste mussten umgehend das Gebäude verlassen.
Wirt wollte Feuer noch löschen
Insgesamt sechs Feuerwehren wurden alarmiert, auch Rettung und Polizei fuhren zum Einsatzort. Laut ersten Meldungen soll es sich um einen Küchenbrand gehandelt haben, der Brand soll von der Fritteuse des Wirtshauses ausgegangen sein. Der Wirt soll noch versucht haben, die Flammen selbst zu löschen. Dabei dürfte er sich eine Rauchgasvergiftung zugezogen haben.
Über Fenster gerettet
Auch einzelne Trauergäste sowie ein Feuerwehrmann wurden wegen Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Zwei Personen mussten von der Feuerwehr über ein Fenster ins Freie gebracht werden. Das Feuer selbst konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Oma hätte es ohnehin nicht haben wollen
Stipsits selbst war ebenfalls bei dem Totenmahl dabei. Er meinte nach dem ersten Schock, seine Oma hätte ohnehin nie ein Totenmahl haben wollen. Sie sei immer eine sparsame Frau gewesen.
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