Eine kniffliger als die andere – zwei große Fragen sind es, die sich beim WTA-1000er in Madrid vor dem heutigen Halbfinal-Duell von Anastasia Potapova und Marta Kostjuk auftun! Erstens: Welche der beiden Top-Spielerinnen wird ins Finale einziehen? Und zweitens: Wird die Ukrainerin Kostjuk der russisch-stämmigen Neo-Österreicherin Potapova wie nach früheren Duellen auch diesmal den Handschlag verweigern?
Hintergrund der zweiten Frage ist, dass sich Kostjuk seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen ihr Heimatland weigert, Spielerinnen aus Russland und dem damit verbündeten Belarus nach Partien die Hand zu geben. Zudem forderte sie die Profis aus beiden Ländern bereits wiederholt dazu auf, den Krieg klar zu verurteilen.
Im Vorjahr kein Händedruck zwischen Kostjuk und Potapova
Beim ersten Aufeinandertreffen der beiden beim WTA-Turnier in Miami im März 2023 gab es genauso wie beim bisher letzten in Madrid im Vorjahr keinen Händedruck zwischen Kostjuk und Potapova.
Abwehrendes Wedeln Kostjuks mit dem Schläger
Wie im obigen Video zu sehen, verabschiedete sich die Ukrainerin zwar per Handschlag vom Schiedsrichter, für die damals noch als Russin startende Potapova hatte sie nur ein abwehrendes Wedeln mit dem Schläger übrig.
Auch wenn Potapova heute nicht als Russin, sondern als Österreicherin gegen Kostjuk antritt, ihre russische Herkunft konnte sie mit dem Pass-Wechsel logischerweise nicht abstreifen – ob das alles für die Ukrainerin einen Unterschied macht? Wir werden sehen ...
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