Die chinesische Regierung hat die Übernahme des KI-Entwicklers Manus durch den Facebook-Mutterkonzern Meta verhindert. Die National Development and Reform Commission (NDRC) legte am Montag ihr Veto ein. Die Entscheidung unterstreicht die Bemühungen der Volksrepublik, die Abwanderung von Talenten und Technologien in die USA zu verhindern.
Die beiden Staaten liefern sich einen Wettlauf um die Führung bei der Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz. Das Verbot der Regierung in Peking kommt nicht überraschend. Einem Zeitungsbericht zufolge bestellte die NDRC den Vorstandsvorsitzenden und den Technologiechef von Manus ein. Zudem wurde ihnen bis auf Weiteres die Ausreise untersagt.
Meta, Mutterkonzern der Social-Media-Plattformen Facebook und Instagram, hatte im Dezember die Übernahme von Manus angekündigt. Der Kaufpreis sollte bei mehr als zwei Milliarden Dollar (rund 1,8 Milliarden Euro) liegen. Das Start-up gilt als Spezialist für sogenannte KI-Agenten, die komplexe Aufgaben weitgehend selbstständig erledigen.
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