Die italienische Datenschutzbehörde hat Geldbußen in Höhe von insgesamt mehr als 12,5 Millionen Euro gegen Poste Italiane und ihre Tochter Postepay verhängt. Grund sei die unrechtmäßige Verarbeitung personenbezogener Daten von Millionen Nutzern.
Die Ermittlungen waren nach zahlreichen Meldungen und Beschwerden seit April 2024 eingeleitet worden. Im Mittelpunkt standen insbesondere die Apps BancoPosta und Postepay. Diese hätten „übermäßig invasive Eingriffe“ in die Privatsphäre der Nutzer beinhaltet, die für Zwecke der Betrugsprävention nicht erforderlich gewesen seien.
Im Laufe der Untersuchung traten zudem mehrere Verstöße gegen die Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten zutage, darunter Mängel bei den an die Nutzerinnen und Nutzer gerichteten Informationen, unterlassene Umsetzung geeigneter Sicherheitsmaßnahmen und angemessener Richtlinien zur Datenspeicherung, hieß es.
Poste Italiane ist Italiens größter Post-, Logistik- und Finanzdienstleistungskonzern. Seit 2015 ist das Unternehmen an der Mailänder Börse notiert. Poste Italiane ist längst mehr als nur klassische Post: So bietet das Unternehmen über die Tochter BancoPosta Finanzdienstleistungen an.
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