Jesolo, Caorle und ...

Drei Österreicher-Hotspots wollen sich verändern

Reisen & Urlaub
10.04.2026 08:20
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die beliebten italienischen Touristen-Hotspots Jesolo, Bibione und Caorle rüsten für die Saison 2026 auf. Die Badeorte möchten mit Millionen-Investitionen neue, anspruchsvollere Gäste anlocken. Urlauber können sich auf mehr Platz am Strand, Wellness und exklusive Bereiche einstellen, müssen aber teils bedeutend tiefer in die Tasche greifen.

Die Badeorte an der venetischen Adriaküste starten mit einer neuen Strategie in die Saison 2026. Unter dem Motto „Qualität statt Quantität“ wollen Jesolo, Bibione und Caorle weg vom Massentourismus. Das Ziel ist, mit weniger Sonnenschirmen, aber mehr Service, Wellness und Exklusivität zu punkten.

Damit soll die Saison verlängert und ein kaufkräftigeres Publikum angelockt werden. Der große Ansturm zu Ostern zeigte bereits die hohe Nachfrage in der Region – als wahre Blechlawinen auf unseren Autobahnen Richtung Süden walzten. In der Hauptsaison wird sich wohl ein ähnliches Bild ergeben.

Künftig soll es weniger Sonnenschirme und dafür mehr Platz und Exklusivität geben.
Künftig soll es weniger Sonnenschirme und dafür mehr Platz und Exklusivität geben.(Bild: babsi_w - stock.adobe.com)

Experten erwarten, dass viele Urlauber aus Österreich und Deutschland auch 2026 mit dem Auto anreisen und auf Flüge verzichten werden. Das hat vor allem auch mit dem Iran-Krieg und dementsprechenden Unsicherheiten und Preissteigerungen zu tun. Die Betriebe sind gut vorbereitet, allein in Jesolo stehen 5000 Saisonkräfte bereit. 

Padel-Plätze in Jesolo
Jesolo investiert rund zehn Millionen Euro in die Modernisierung des Strandbereichs zwischen Piazza Brescia und Piazza Mazzini. Geplant sind neue Padel-Plätze, Fitnessbereiche und betreute Spielzonen für Kinder sowie neue Promenaden. Gastronomiebetriebe werden erweitert und erhalten Dachterrassen für Veranstaltungen. Diese Maßnahmen sollen den Ort ganzjährig attraktiv machen. Die hohe Auslastung von rund 90 Prozent in den Hotels zu Ostern war bereits ein erstes positives Signal für die Betreiber. 

„Wir haben viel investiert – in Unterkünfte für Saisonkräfte, in Ausbildung und in Infrastruktur. Ich glaube, wir werden keine Personalprobleme haben“, zeigte sich Pierfrancesco Contarini, Präsident des Jesoler Hotelverbandes, gegenüber „Südtirolnews“ zuversichtlich.

Luxus in Bibione und Caorle
Bibione setzt hingegen auf Exklusivität. Am Lido San Giorgio entstehen VIP-Bereiche mit Holzstegen und Whirlpools direkt am Wasser. Teile des Strandes sind bereits geöffnet, zu Saisonbeginn gibt es sogar einige Sonnenschirme gratis.

Das teuerste Projekt entsteht in Caorle: Am 1. Mai 2026 eröffnet das Luxus-Familienresort „Cavallino Bianco“. Es bietet über 100 Suiten mit Meerblick und Privatstrand. Der Preis ist nichts für schwache Nerven: Sieben Nächte kosten für eine dreiköpfige Familie Anfang August fast 10.000 Euro.

Das Luxushotel ist speziell für Familien ausgerichtet.
Das Luxushotel ist speziell für Familien ausgerichtet.(Bild: Cavallino Bianco)

Die Preise für die Miete von Strandliegen bleiben weitgehend teuer. In Bibione müssen Urlauber für einen Sonnenschirm mit Maxi-Liege und Liegestuhl bereits bis zu 36,50 Euro berappen – für eine Familie wird ein Strandaufenthalt somit ein teurer Spaß!

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