SOS-Kinderdorf kommt weiter nicht zur Ruhe und kündigt einen größeren Stellenabbau in der Verwaltung an. An den Standorten Innsbruck, Wien und Graz verlieren 28 Menschen ihre Jobs, 22 weitere sind von Anpassungen ihrer Verträge betroffen. Weitere Kürzungen schließt die Organisation nicht aus.
Bei SOS-Kinderdorf Österreich hat der Sparkurs erste Folgen: 28 Jobs fallen weg und es dürfte noch nicht das Ende der Einschnitte sein. Betroffen sind vorerst drei Standorte: 28 Stellen werden in der Verwaltung gestrichen, weitere 22 sind von „vertraglichen Änderungen“ betroffen, wie Geschäftsführerin Caroline Porcham vor Medienvertretern in Innsbruck ankündigte.
Auch die Angebote der Kinderschutzeinrichtung in den Bundesländern werden nun geprüft. Ein weiterer Stellenabbau ist derzeit nicht ausgeschlossen.
Unabhängig davon war es aber notwendig, dass man die Organisation strafft.
Aufsichtsratsvorsitzender Friedrich Santner
Finanzmittel auf dem Prüfstand
Im Zuge der Missbrauchscausa und der damit einhergehenden Umstrukturierung in der Organisation habe man auch die finanziellen Mittel unter die Lupe genommen, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Friedrich Santner.
Für das Jahr 2026 ging man im Vorjahresvergleich von einem Spendenrückgang in Höhe von rund 20 Prozent aus, 2025 waren es 17 Prozent, hieß es. „Unabhängig davon war es aber notwendig, dass man die Organisation strafft“, hielt Santner fest. Damit verbleiben in der Organisation 2296 Mitarbeitende.
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