Im Rahmen seiner Serie „Vergessene Vorarlberger“ beleuchtet Autor Robert Schneider heute das Leben und Wirken von Martin von Lorenz. Der Blonser legte im 19. Jahrhundert eine schier unglaubliche Karriere hin und wurde in späteren Jahren sogar der „österreichische Papst“ genannt – nicht ganz zu Unrecht.
Ein Ölgemälde aus dem frühen 19. Jahrhundert zeigt das Dreiviertelportrait eines in schwarz gekleideten Würdenträgers mit umgehängter Goldkette und Kruzifix. Der Dargestellte blickt dem Betrachter mit ernstem, jedoch überlegenem Antlitz entgegen. Auch wenn das Gemälde nicht eben von begnadeter Künstlerhand zeugt, vermeint man doch den Stolz in dem weißhaarigen, markanten Gesicht zu erkennen, mit welchem sich der Geistliche für die Nachwelt hat verewigen lassen, so als wollte er sagen: „Seht her, ich habe es in meinem Leben zu etwas gebracht!“
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