Starker Saisonstart

Sprint-Raketen sorgen in Villach für neuen Rekord

Sport-Mix
23.05.2026 15:36

Einen Auftakt nach Maß erwischten Österreichs Sprinterinnen in die neue Freiluftsaison. Beim Pfingstmeeting in Villach lief das Quartett bestehend aus Patricia Brunninger, Leni Lindner, Karin Strametz und Isabel Posch gleich einen neuen österreichischen Rekord. Posch gewann zudem die 100 Meter trotz Gegenwind mit einer Topzeit.

„Diese Zeit ist mega“, jubelte die Fußacherin Isabel Posch, nachdem sie am Samstag die 100 Meter beim Pfingstmeeting in Villach in 11,48 Sekunden heruntergetrommelt hatte und damit nur 0,05 Sekunden über ihrer, vorigen August in Eisenstadt aufgestellten persönlichen Bestmarke geblieben war. „Die Freude ist groß, da ich jetzt auch weiß, was mit einem schönen Wind möglich wäre.“

Die rot-weiß-rote Rekordstaffel: Patricia Brunninger, Leni Lindner, Karin Strametz und Isabel ...
Die rot-weiß-rote Rekordstaffel: Patricia Brunninger, Leni Lindner, Karin Strametz und Isabel Posch (v. li.).(Bild: zVg)

Noch schneller als in Rom 2024
Denn der war der 26-Jährigen bei ihrem Einstieg in die Freiluftsaison in Kärnten noch nicht hold. 1,2 Meter Gegenwind bremsten den ansonsten technisch sauberen Lauf doch ziemlich ein. „Ich war schon ziemlich nervös, da ich wirklich nicht gewusst habe, wo ich stehe“, erzählt Isabel, die dann auch mit der österreichischen 4x100-Meter-Staffel für ein absolutes Highlight in der noch so jungen Saison sorgte. Gemeinsam mit Patricia Brunninger, Leni Lindner und Karin Strametz blieb sie in 43,77 Sekunden unter sieben Hundertstel unter dem bei der EM 2024 in Rom aufgestellten ÖLV-Rekord.

„Wir haben zwar gedacht, dass wir noch schneller sein können“, verriet Posch, die als Schlussläuferin im Einsatz war. „Aber es war gerade bei den Wechseln auch ein wenig Sicherheitsdenken dabei, da wir im Hinblick auf die EM-Qualifikation für Birmingham zwei gute Rennen brauchen.“

U23-Quartett mit Rekordlauf
Posch war aber nicht das einzige VLV-Ass, das in Villach jubeln durfte! Michael Gantner (ULC Dornbirn) drückte mit der österreichischen 4x 400-Meter-Staffel den U23-ÖLV-Rekord um 1,55 Sekunden auf 3:06,58 Minuten – die viertschnellste Zeit einer ÖLV-Staffel überhaupt. 

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