„Echte Beratung“

Post startet am 1. April Mobilfunkangebot „Yellow“

Digital
26.03.2026 11:33
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Österreichische Post startet am 1. April ihr Mobilfunkangebot „Yellow“ – und will sich dabei durch „einfache, leicht verständliche Angebote und echte Beratung“ an Ort und Stelle von den vielen Mitbewerbern abgrenzen, so Post-Chef Walter Oblin am Donnerstag. Das Netz kommt von der Telekom Austria A1. 

Angeboten werden vier Mobilfunktarife ohne Vertragsbindung (Mobile S, M, L, 65 Plus) mit Kosten zwischen 8,09 und 18,89 Euro/Monat sowie zwei unlimitierte Internettarife zwischen 18,89 und 28,79 Euro/Monat. Wer zum Start bis 30. Juni 2026 einen YELLLOW-Tarif abschließe, sichere sich diesen Fixpreis dauerhaft – und zwar ein Tarifleben lang, hieß es. 

Dazu passend gibt es ein Hardware-Sortiment, „das in allen Postfilialen angesehen und in die Hand genommen werden kann“. Dieses umfasse unter anderem Smartphones von Samsung, Xiaomi und Emporia sowie 5G-Router von ZTE.

Postchef Oblin betonte, man biete keine „Kampfpreise, nicht das Billigste, aber faire und einfache Tarife bei hoher Beratung“, und zwar „für die Mitte der Gesellschaft“. Yellow habe „Tarife, die es morgen noch geben wird“. Wobei das Startangebot nach sechs Monaten um rund zehn Prozent verteuert werde.

Ziel sei es, vergleichbar mit der Post-eigenen Bank 99, 300.000 Kunden mittelfristig zu erreichen. In drei bis vier Jahren will Oblin operativ positiv bilanzieren, er verweist dabei auf den „sehr überschaubaren Zusatzaufwand“ für das neue Angebot. Das Kernteam in der Vorbereitung habe aus knapp zehn Personen bestanden.

Filial-Rebranding
Mit 1. April startet auch ein Rebranding in den Filialen. Parallel dazu werden alle Filialmitarbeitenden mit neuer Dienstkleidung ausgestattet. Statt „,strenger‘ Hemden und Blusen“ kann das Personal aus Polos, Westen und Hoodies wählen, entworfen von Designerin Marina Hoermanseder. Schwarze Grundfarben mit gelben Elementen sorgten für ein modernes, einheitliches Erscheinungsbild und passten sich optisch dem Outfit der Zustellenden an, teilte dazu die Post mit.

Die neue Dienstkleidung der Filialmitarbeiter, entworfen von Marina Hoermanseder
Die neue Dienstkleidung der Filialmitarbeiter, entworfen von Marina Hoermanseder(Bild: Post/HOUDEK PHOTOGRAPHIE)

Sonderbriefmarke
Für alle Briefmarkenfreunde gibt es zudem eine „Yellow“-Sonderbriefmarke, die ein über eine Österreichkarte gehaltenes Smartphone zeigt. Die Briefmarke hat einen Nennwert von einem Euro und erscheint in einer Auflage von 700.000 Stück.

Die Yellow-Sonderbriefmarke
Die Yellow-Sonderbriefmarke(Bild: Post/HOUDEK PHOTOGRAPHIE)

Gemeinsame Vergangenheit
Post und Telekom haben eine gemeinsame Vergangenheit. Vor der Aufspaltung 1998 waren beide Teil der staatlichen Post und Telekom Austria AG, die Nachfolgeorganisation der 1887 gegründeten k.k. Post- und Telegraphenverwaltung. An beiden, inzwischen börsennotierten Unternehmen ist die Staatsholding ÖBAG beteiligt.

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