Die Österreichische Post startet am 1. April ihr Mobilfunkangebot „Yellow“ – und will sich dabei durch „einfache, leicht verständliche Angebote und echte Beratung“ an Ort und Stelle von den vielen Mitbewerbern abgrenzen, so Post-Chef Walter Oblin am Donnerstag. Das Netz kommt von der Telekom Austria A1.
Angeboten werden vier Mobilfunktarife ohne Vertragsbindung (Mobile S, M, L, 65 Plus) mit Kosten zwischen 8,09 und 18,89 Euro/Monat sowie zwei unlimitierte Internettarife zwischen 18,89 und 28,79 Euro/Monat. Wer zum Start bis 30. Juni 2026 einen YELLLOW-Tarif abschließe, sichere sich diesen Fixpreis dauerhaft – und zwar ein Tarifleben lang, hieß es.
Dazu passend gibt es ein Hardware-Sortiment, „das in allen Postfilialen angesehen und in die Hand genommen werden kann“. Dieses umfasse unter anderem Smartphones von Samsung, Xiaomi und Emporia sowie 5G-Router von ZTE.
Postchef Oblin betonte, man biete keine „Kampfpreise, nicht das Billigste, aber faire und einfache Tarife bei hoher Beratung“, und zwar „für die Mitte der Gesellschaft“. Yellow habe „Tarife, die es morgen noch geben wird“. Wobei das Startangebot nach sechs Monaten um rund zehn Prozent verteuert werde.
Ziel sei es, vergleichbar mit der Post-eigenen Bank 99, 300.000 Kunden mittelfristig zu erreichen. In drei bis vier Jahren will Oblin operativ positiv bilanzieren, er verweist dabei auf den „sehr überschaubaren Zusatzaufwand“ für das neue Angebot. Das Kernteam in der Vorbereitung habe aus knapp zehn Personen bestanden.
Filial-Rebranding
Mit 1. April startet auch ein Rebranding in den Filialen. Parallel dazu werden alle Filialmitarbeitenden mit neuer Dienstkleidung ausgestattet. Statt „,strenger‘ Hemden und Blusen“ kann das Personal aus Polos, Westen und Hoodies wählen, entworfen von Designerin Marina Hoermanseder. Schwarze Grundfarben mit gelben Elementen sorgten für ein modernes, einheitliches Erscheinungsbild und passten sich optisch dem Outfit der Zustellenden an, teilte dazu die Post mit.
Sonderbriefmarke
Für alle Briefmarkenfreunde gibt es zudem eine „Yellow“-Sonderbriefmarke, die ein über eine Österreichkarte gehaltenes Smartphone zeigt. Die Briefmarke hat einen Nennwert von einem Euro und erscheint in einer Auflage von 700.000 Stück.
Gemeinsame Vergangenheit
Post und Telekom haben eine gemeinsame Vergangenheit. Vor der Aufspaltung 1998 waren beide Teil der staatlichen Post und Telekom Austria AG, die Nachfolgeorganisation der 1887 gegründeten k.k. Post- und Telegraphenverwaltung. An beiden, inzwischen börsennotierten Unternehmen ist die Staatsholding ÖBAG beteiligt.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.