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Was würden Sie beim ORF ändern?

Forum
13.05.2026 12:13

Der ORF kommt nicht zur Ruhe. Eine Affäre folgt der nächsten: Neue Missbrauchsvorwürfe, politische Einflussnahmen und Luxusgagen belasten den ohnehin in der Kritik stehenden ORF. Was läuft schief und wo muss angesetzt werden, damit er wieder Vertrauen gewinnt? Was würden Sie ändern? Teilen Sie Ihre Vorschläge mit uns!

Nach dem Rücktritt von Roland Weißmann wegen Belästigungsvorwürfen ist keine Ruhe eingekehrt, im Gegenteil. Den Scherm hat nun vorerst Ingrid Thurnher auf – zumindest bis zur nächsten Generaldirektorwahl. Ihre Aufgabe: Ruhe herstellen, Vertrauen zurückgewinnen. Keine kleine Mission. Oder gar eine, die von vornherein zum Scheitern verurteilt ist? Braucht es nicht längst grundlegendere Reformen?

Ingrid Thurnher als Feuerwehr: Am Küniglberg brennt es an vielen Stellen.
Ingrid Thurnher als Feuerwehr: Am Küniglberg brennt es an vielen Stellen.(Bild: Eva Manhart)

Ein Sender in der Vertrauenskrise
Einige der Vorwürfe sind nicht neu. Seit Jahren werden die astronomischen Spitzengehälter, politische Verflechtungen im Stiftungsrat und zu wenig Transparenz bei Entscheidungen bemängelt. Hier setzt auch der ORF-Beitrag an, der vielen sauer aufstößt: Denn wer zahlt – also wir alle -, hat Fragen und will auch mitreden können. Genau das ist aber nicht der Fall: Weder bei der Programmgestaltung, die sich zuweilen in zu viel seichter Unterhaltung verliert, noch etwa bei der Besetzung von Spitzenpositionen wie jener des Generaldirektors. Die Entscheidungen fallen am Küniglberg, die Öffentlichkeit hat im Öffentlich-Rechtlichen kein Mitspracherecht. Wer soll also künftig das Sagen haben: Der innere Kreis im ORF, die Politik, oder die Gebührenzahler selbst?

Zur Ruhe kommen: Auch für den ORF wünschenswert.
Zur Ruhe kommen: Auch für den ORF wünschenswert.(Bild: APA/Techt Hans Klaus)

Wozu der ORF?
Trotz aller Kritik sind sich viele einig: Ein funktionierender öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist ein zentraler Pfeiler der Demokratie. Gerade in Zeiten von massenhafter Desinformation braucht es Medien, die unabhängig berichten – frei von jeglicher Marktlogik und politischem Druck. Ein Hauptargument für das beitragsfinanzierte System: Der Rundfunk soll nicht von den Budgetentscheidungen der jeweils amtierenden Politik abhängen. Er soll informieren, aufklären, einordnen. Doch wird er diesem Anspruch noch gerecht? Und was muss sich beim ORF ändern?

Ihre Meinung ist gefragt!
Braucht der ORF tiefgreifende Reformen und wenn ja, welche? Wer kann den ORF als Generaldirektor wieder auf Vordermann bringen? Sollte der Einfluss der Parteien im Stiftungsrat reduziert werden? Ist die Haushaltsabgabe gerechtfertigt? Welche Rolle soll ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk heute überhaupt spielen? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen!

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