In Österreich sind circa 2.500 Personen von der Blutkrebs-Erkrankung Multiples Myelom betroffen(1). Vor 20 Jahren betrug die Überlebenszeit nach der Diagnose nur sehr wenige Jahre. Mittlerweile hat die Forschung große Fortschritte gemacht.
Johnson & Johnson Innovative Medicine forscht intensiv in den Fokusbereichen Onkologie & Hämatologie sowie Immunologie und Neurowissenschaften. Im Jahr 2025 wurden hierzulande mehr als 30 klinische Studien durchgeführt. Derzeit sind etwa 40 Therapieoptionen in Österreich zugelassen. „Uns ist es besonders wichtig, dass wir unsere Therapien kontinuierlich weiterentwickeln. Unsere Forschung trägt maßgeblich dazu bei, die richtige Medizin für den richtigen Patienten zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen“, betont Medical Affairs Director Birgit Ploier-Brandauer.
Der Wert von Gesundheit
Weltweit investiert Johnson & Johnson Innovative Medicine rund 13 Milliarden US-Dollar in Forschung – das sind rund 23 Prozent des Umsatzes. Während andere Unternehmen die Forschung zurückfahren, steht das für Johnson & Johnson außer Frage, wie Managing Director Sara Leitao erklärt: „Innovative Therapien helfen nicht nur unseren Patienten – sie entlasten das Gesundheitssystem und halten Menschen im Arbeitsleben. Gesundheit darf keine Kostenfrage sein. Sie ist die Grundlage für individuelle Chancen, gesellschaftlichen Fortschritt und wirtschaftlichen Wohlstand.“
Neue Perspektiven
Patienten in Österreich zählen oft zu den Ersten weltweit, die Zugang zu neuen Therapien erhalten – so auch beim Multiplen Myelom. Diese Blutkrebsart ist dank innovativer Therapien mittlerweile langfristig kontrollierbar und die Lebensqualität der Betroffenen nimmt deutlich zu.
„Vielleicht ist es bald möglich, das Multiple Myelom zu heilen“
Die meisten Menschen bekommen ein Multiples Myelom erst im höheren Alter(2). „Wir sprechen hier von einer Erkrankung der Plasmazellen im Knochenmark, die für die Antikörperproduktion zuständig sind. Durch die unkontrollierte Vermehrung kranker Zellen werden gesunde verdrängt und Antikörper können ihre Funktion nicht mehr ausführen“, erklärt Maria Krauth, Programmdirektorin Multiples Myelom und Leiterin hämatologische Ambulanz Medizinische Universität Wien. Früherkennung sei entscheidend: Bei anhaltenden Knochenschmerzen, die auf übliche Schmerztherapien nicht ansprechen, sollte umgehend eine mögliche Krebserkrankung abgeklärt werden.
In den letzten Jahren wurden große Fortschritte gemacht: „Im Vergleich zu vor 20 Jahren gibt es heute vielversprechende Aussichten auf erfolgreichere Behandlungsergebnisse. Neue Therapien mit CAR-T-Zellen und bispezifischen Antikörpern zeigen vielversprechende Ergebnisse. Dank der wirksamen Therapien geht es nicht mehr um das Überleben von nur Monaten, sondern von vielen Jahren mit stark verbesserter Lebensqualität. Vielleicht ist es in Zukunft sogar möglich, die Erkrankung ganz zu heilen“, erklärt Krauth.
(2)Pschyrembel Online, Verlag Walter de Gruyter, Berlin, Artikel „Multiples Myelom“, Abruf am 23.03.2022
arbeitet mit mehr als 150 Mitarbeitenden daran, Betroffenen in Österreich Innovationen u.a. in den Bereichen Hämatologie & Onkologie, Immunologie sowie Neurowissenschaften zugänglich zu machen.
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Mit finanzieller Unterstützung von Janssen-Cilag Pharma, a Johnson & Johnson company
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