Das größte Kontingent betrifft die Modelle Chevrolet Malibu und Malibu Maxx sowie den Pontiac G6 und den Auras der eingestellten Marke Saturn. Bei den Fahrzeugen der Produktionsjahre 2004 bis 2012 (je nach Baureihe) kann es zu Fehlfunktionen des Bremslichts kommen. In diesem Zusammenhang soll es zu 13 Unfällen mit zwei Verletzten gekommen sein.
Wegen eines möglichen Ausfalls des Abblendlichtes werden außerdem knapp 120 000 Corvette der Baujahre 2005 bis 2007 in die Werkstatt beordert. Die sechs Folgebaujahre werden im Rahmen einer Serviceaktion überprüft. Beim Chevrolet Malibu des aktuellen Jahrgangs mit 2,5-Liter-Motor und Start-Stopp-Automatik kann der Bremskraftverstärker ausfallen. Ein vierter Rückruf betrifft den Scheibenwischermotor an 19 255 Cadillac CTS von 2013 und 2014. Unter bestimmten Umständen kann auch er ausfallen. Ebenfalls in die Werkstatt beordert werden 477 Pick-ups der Typen Chevrolet Silverado and GMC sowie das SUV Chevrolet Tahoe. Bei ihnen macht die Spurstange der Lenkung Probleme.
General Motors hat für das zweite Quartal schon einmal vorsorglich 200 Millionen Dollar (ca. 146 Millionen Euro) für die Rückrufe beiseitegelegt, nachdem die schadhaften Zündschlösser im ersten Quartal den Konzern bereits 1,3 Milliarden Dollar gekostet haben. Nach Angaben des Autokonzerns könnten Unfälle mit 13 Toten damit in Verbindung stehen; die Front-Airbags hatten sich in insgesamt 31 gemeldeten Fällen nicht geöffnet.
Erst vor sechs Wochen waren weitere Autos wegen Mängeln an der Servounterstützung der Lenkung zurückgerufen worden.
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