Die Optik des 4,22 Meter langen Fahrzeugs wird durch eine Mischung aus den typischen Jeep-Merkmalen wie die sieben Lüftungsschlitze und große Kotflügel sowie ein kantiges Design geprägt, damit tritt er mehr als Jeep auf als etwa der Cherokee, der im Sommer kommt, obwohl ein gewisser Plastiklook, der so gar nicht "jeepig" wirkt, nicht zu übersehen ist. Der Innenraum wirkt aufgeräumt, eher offroadig als elegant. Es geht platzmäßig nicht opulent zu, vor allem auf der Rückbank.
Anders als viele Mitbewerber darf der kleine Jeep nicht nur auf der Straße spielen, sondern kann sich auch richtig schmutzig machen. Zur Wahl stehen neben der Frontantriebvariante zwei Allradantriebssysteme. Beim Jeep Active Drive handelt es sich um einen permanenten Vierradantrieb, beim Jeep Active Drive Low kommt zusätzlich eine Geländeuntersetzung ins Spiel. Beide Systeme sind mit einer Terrain-Traktionskontrolle kombiniert. Diese ermöglicht vier Fahrmodi für verschiedene Fahrbahnuntergründe. In der Version "Trailhawk" verfügt der Baby-Jeep außerdem über den Modus "Rock", Unterfahrschutz, modifizierte Stoßfänger für erhöhte Böschungswinkel, Bergabfahrhilfe und eine Wattiefe von 48 Zentimetern. Außerdem beträgt hier die Anhängelast 1.500 Kilogramm, das sind 500 Kilogramm mehr als bei den anderen Versionen.
Für den Vortrieb stehen die aus dem Fiat 500L bekannten Benzin- und Dieselmotoren zur Verfügung. Das Leistungsspektrum reicht von 108 PS bis 168 PS. Neben Fünf- und Sechsgangschaltgetriebe wird alternativ auch eine Neungang-Automatik angeboten.
Als erstes Jeep-Modell läuft der Renegade in Italien vom Band und wird – anders als die zuvor nicht in den USA produzierten Fahrzeuge – ins Heimatland der Offroad-Kultmarke exportiert und dort verkauft. So gesehen passt Renegade (Abtrünniger) nicht schlecht zu diesem Neuling. Markteinführung im Herbst zu Preisen ab rund 20.000 Euro.
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