Die MtGox-Handelsplattform hatte Anfang Februar den Tausch von Bitcoins in reale Währungen ausgesetzt, Anfang vergangener Woche verschwand die Handelsplattform dann aus dem Internet. Am vergangenen Freitag beantragte das Unternehmen wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Gläubigerschutz; das Bezirksgericht von Tokio nahm den Antrag an.
Dem Handelsplatz für die virtuelle Währung waren 750.000 Bitcoins von Kunden und 100.000 eigene abhandengekommen. Der Gesamtwert der verschwundenen Bitcoins beläuft sich nach Wechselkursen vom Montag auf rund 350 Millionen Euro.
MtGox gibt an, dass Softwareprobleme es kriminellen Angreifern ermöglicht hätten, die Bitcoins zu stehlen. Etwa 127.000 Nutzer der Börse sollen betroffen sein. Die japanischen Behörden nahmen Ermittlungen auf. Auch die US-Justiz befasst sich mit den Vorgängen. Aufsichtsbehörden weltweit hatten in den vergangenen Monaten verstärkt vor den Risiken der Digitalwährung gewarnt.
Die MtGox-Hotline ist unter der japanischen Telefonnummer 0081-3-4588-3921 zu erreichen. Das Call Center ist an Werktagen von 2 Uhr bis 9 Uhr mitteleuropäischer Zeit besetzt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.