Automatische Updates aktivieren
Eine Sicherheitslücke in Windows kann gefährlich sein. Wird sie publik, so läuft man erst recht in Gefahr von einem Hacker traktiert zu werden, der darauf baut, dass User ihre Betriebssysteme erst spät, oder gar nicht mit dem neuen Update – genannt Patch – versorgen. Darum solltest du darauf achten, Windows immer auf dem aktuellsten Stand zu halten. Mit den automatischen Updates ist dies gewährleistet, denn dein Betriebssystem meldet sofort wenn ein neuer Patch veröffentlicht wird und lädt ihn auf Wunsch sogar automatisch herunter. Mit den Windows-Updates schließt du übrigens auch Sicherheitslücken in Internet Explorer oder Outlook Express.
Die automatischen Updates aktivierst du unter Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Automatische Updates
Security Center benutzen
Mit dem Service Pack 2 (kurz: SP2) bekam Windows XP ein so genanntes Sicherheitscenter implementiert. Dieses Programm überwacht nicht nur die Windows-Updates, sondern besitzt auch eine Firewall und eine nützliche Warnfunktion: Sollte dein Virenscanner zeitlich nicht mehr ganz auf der Höhe sein, so erinnert dich das Security Center daran, ein Update durchzuführen. Achtung: Die Windows-Firewall allein reicht jedoch nicht aus, um den Rechner vor Angriffen zu schützen, da sie nur die Attacken von Außen registriert; Viren und Trojaner, die deinen Rechner als Versandstelle benutzen ignoriert die Halb-Firewall. Gratis-Sicherheitsprogramme als Alternative findest du in der Linkbox.
Das Windows Sicherheitscenter aktivierst du unter Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Sicherheitscenter
Extensions sichtbar machen
Extensions (zu Deutsch: Erweiterungen) befinden sich am Ende einer Datei und lauten zum Beispiel „.doc“ oder „.exe“. Verdächtige Dateien erkennst du schon daran, dass ihre Extension irgendwie komisch aussieht, häufig finden sich da Namen wie „lustigesfoto.jpg.exe“. Dahinter könnte sich ein Virus verstecken. Eine Dateiendung weist in der Regel nämlich nur eine Extension auf. Windows zeigt die bekannten Endungen in der Regel nicht an, mit einer Option kann man sie allerdings aktivieren und du weißt es im Ernstfall sofort, dass dir jemand einen Bären aufbinden will.
Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Ordneroptionen: In der Registerkarte „Ansicht“ entferne das Häckchen bei „Erweiterung bei bekannten Dateitypen ausblenden“
Bei E-Mail-Links aufpassen
Hyperlinks in E-Mails sind zuweilen eine gefährliche Sache: Bei Spam-Mails kann sich schon hinter einem eingefärbten Wort ein Link zu den dubiosesten Websites befinden. Auch wenn sich eine ausgeschriebene Adresse in einem Mail als Link befindet, solltest du trotzdem nicht direkt darauf klicken, sondern die Web-Adresse lieber von Hand im Explorer eingeben. Das kostet dich höchstens ein paar Sekunden, und stellt sicher, dass du nicht auf einen von Spammern oder Viren manipulierten Link hereinfällst. Auch ein Absender, den du kennst kann’s hier erwischen.
E-Mail-Anhänge immer auf Viren prüfen
Wenn du Microsoft Outlook oder andere E-Mail-Programme wie Mozillas Thunderbird verwendest, ist dein Virenscanner im Normalfall in deren Programmstruktur eingebunden. Wenn du eine Datei als E-Mail-Anhang empfangen hast, empfiehlt es sich diese vorher auf Viren zu scannen. Du kannst dies händisch tun, indem du vor dem Öffnen auf „Auf Viren scannen“ direkt im Programm klickst. Diese Funktion ist aber nicht bei allen Scannern gegeben. Eine andere Möglichkeit ist, die Datei zuerst in einen beliebigen Ordner zu speichern um sie dann auf Viren zu untersuchen. Die dritte Möglichkeit ist noch einfacher: Die meisten Virenscanner lassen sich darauf programmieren, E-Mail-Attachements schon vor dem Eintreffen ins Postfach zu scannen. Hier fährst du auf der sichersten Schiene.
Kein Vorschaufenster in Outlook & Co
Eine nur scheinbar bequeme Funktion in E-Mail-Programmen ist die so genannte Voransicht. Das Problem mit dieser Funktion: Sobald du eine E-Mail auch nur markierst, wird sie in der Voransicht bereits geöffnet. Häufig zeigt das Programm auch die Anhänge (Bildchen, angehängte E-Mails, etc;) bereits im Fenster an. Befindet sich also ein Virus oder ein verdächtiges Programm im E-Mail-Anhang, zum Beispiel als getarnte Bilddatei, öffnet die Voransicht dieses dubiose Datei ohne dein Zutun. Jeder gute Wille zum Virenscannen ist hier schon vorab vergebens, da die potenziellen Schädlinge automatisch vom Programm geöffnet werden.
In Outlook deaktivierst du die Preview-Ansicht unter: Ansicht > Vorschaufenster









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