„Krone“-Kolumnist Andreas Herzog hatte als TV-Experte im ORF seine Analyse zur zweiten Partie der Gruppe A parat. Südkorea, das er gemeinsam mit Jürgen Klinsmann rund ein Jahr lang betreute, drehte das Spiel gegen Tschechien. „Herzerl“ traut den Asiaten einiges zu!
„Sie sind der verdiente Sieger, das kann man klar sagen“, wusste Andreas Herzog nach dem zweiten Spiel der Gruppe A. Als ORF-Experte gibt er während der WM in Amerika sein Fußball-Wissen zum Besten und nahm nach Schlusspfiff Südkorea gegen Tschechien in seinen Detail-Blick.
„Südkorea war agiler, spritziger. Man hat in Ansätzen gesehen, was sie drauf haben“, so der 57-Jährige. Der ja – gemeinsam mit Jürgen Klinsmann – einst Südkorea für rund ein Jahr betreut hatte. „Die Abläufe passen, die Schnelligkeit und Laufbereitschaft können für jedes Team unangenehm sein.“ Die Asiaten, WM-Halbfinalist von 2002, drehten ihre Auftaktpartie gegen Tschechien und münzten die optische Überlegenheit in einen 2:1-Erfolg um.
„Können überraschen“
„Einige Spieler bei ihnen können den Unterschied machen. Als Kollektiv funktioniert die Truppe sowieso gut, das war auch zu meiner Zeit dort klar zu erkennen“, so Herzog. Bleibt die Frage, was der Kult-Zehner des ÖFB den Südkoreanern im Laufe der WM zutraut? „Das ist nach dem ersten Spiel nie so leicht zu sagen. Aber mit Son und Co. gibt´s genug Qualität, um zu überraschen.“
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