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Porsche rüstet Panamera Turbo drastisch auf

Motor
03.11.2013 10:11
Kaum hat Mercedes mit dem neuen S 63 AMG die sportlichen Maßstäbe in der Oberklasse verschoben, zieht Porsche nach und legt eine neue Top-Version des Panamera auf. Für den Thronsturz reicht's aber nicht.
(Bild: kmm)

Porsche krönt die Panamera-Baureihe mit einem neuen Top-Modell. Der Turbo S ist mit 570 PS nicht nur der stärkste in der Familie, sondern wartet auch mit nahezu kompletter Ausstattung auf. Der Preis für die Oberklasselimousine ist entsprechend fürstlich: Mindestens 214.270 Euro werden fällig – weit mehr als doppelt so viel wie für das Einstiegsmodell.

Verantwortlich für die Mehrleistung von 50 PS gegenüber der bisherigen Spitzenversion Turbo sind vor allem die beiden neuen Lader am bekannten 4,8-Liter-V8-Benziner. Zudem wurde der Einspritzdruck um 20 auf 140 bar gesteigert. Durch die verbesserte Gemischaufbereitung steigt das Drehmoment um 50 Nm auf 750 Nm, kurzzeitig können per Overboost sogar 800 Nm abgerufen werden.

Die immense Kraft wird über ein Doppelkupplungsgetriebe an alle vier Räder geleitet und reicht aus, den knapp zwei Tonnen schweren Wagen in 3,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 zu beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit ist erst jenseits der 300er-Marke erreicht. Den Kraftstoffverbrauch gibt der Hersteller mit 10,2 Liter an, was exakt dem Wert des schwächeren Turbo-Modells entspricht.

Zwei Längen, Top-Serienausstattung
Zu kaufen ist der Panamera in zwei Versionen, der 5,02 Meter langen Standardvariante und der 15 Zentimeter längeren "Executive"-Ausführung. Für das gestreckte Modell werden mindestens 236.140 Euro fällig. Ausgeglichen wird der hohe Grundpreis (rund 40.000 Euro Aufpreis gegenüber dem Panamera Turbo) durch eine umfangreiche Ausstattung. So sind unter anderem sämtliche verfügbaren Fahrwerks-Extras an Bord, etwa die Wankstabilisierung, eine aktive Drehmomentverteilung an der Hinterachse und die adaptive Luftfederung. Für sichere Verzögerung sorgt eine Keramik-Bremse, die allein schon mit rund 10.000 Euro zu Buche schlagen würde.

Zu erkennen ist das Top-Modell der Oberklasselimousine unter anderem an speziellen, extra breiten 20-Zoll-Rädern, einem Vier-Wege-Heckspoiler sowie – auf Wunsch – der exklusiven Metalliclackierung im Ton Palladium.

Ganz an die Leistungsspitze der V8-Oberklasse hat es der Panamera trotz der neuen Variante nicht geschafft. Dort thront der gerade vorgestellte Mercedes S 63 AMG 4 Matic mit 585 PS. Alle anderen einschlägigen Konkurrenten lassen die Stuttgarter hinter sich, darunter den Maserati Quattroporte V8 GTS (530 PS), den Audi S8 (520 PS), den BMW 760i (544 PS) und den Jaguar XJ 5.0 (550 PS).

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(Bild: kmm)



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