Im zweiten Teil des großen „Krone“-Doppelinterviews mit den Landeshauptleuten Mario Kunasek (Steiermark) und Peter Kaiser (Kärnten) dreht sich in der heutigen Ausgabe alles um die neue Blitzverbindung zwischen den beiden Bundesländern, den Koralmtunnel.
Sowohl der noch dienstjunge steirische Landeshauptmann als auch sein erfahrener Kärntner Kollege sind sich sicher, dass diese neue, im Dezember eröffnete Verbindung, die die Fahrzeit von Graz nach Klagenfurt auf eine Dreiviertelstunde schmelzen lässt, der damit neu entstehenden „Südregion“ riesige Chancen bietet. Beide rechnen mit einem erheblichen touristischen und wirtschaftlichen Mehrwert. Kunasek erwähnt, wie kurz 45 Minuten Fahrzeit seien, „da braucht man in Graz vom Süden in den Norden oft länger“. Und Kaiser betont, „wenn wir es gut machen, rücken wir von einer Randlage ins Zentrum von Europa“.
Der Kärntner Landeschef kann sich für die Zukunft unter anderem „Dinge wie ein gemeinsames Abo des Klagenfurter Stadttheaters und der Grazer Bühnen“ vorstellen.
Ob bereits alle Hausaufgaben gemacht seien, möchten mein Kärntner Chefredakteurskollege Hannes Mößlacher und ich von den beiden Landeshauptleuten wissen. Es sei zwar schon viel erreicht worden, aber es gebe auch noch viel zu tun. Kaiser etwa wünscht sich bei „manchem auch mehr Tempo“. Kunasek sieht das ähnlich und bringt auch ein Beispiel: „Es ist etwa schön, wenn der Kärntner in die Steiermark kommt. Aber dann steht er am Bahnhof. Und wie kommt er zu seinem Ziel?“ Als solches nennt der steirische Landeshauptmann auch gleich ein Beispiel: „Wie kommt der Kärntner zur Buschenschank?“
Die große Einigkeit zwischen den Regierungschefs der zusammenwachsenden Bundesländer zeigt sich auch in der gemeinsam getragenen Aussage: „Die Pack trennt nicht mehr, sie führt uns zusammen.“ Das wünschen wir uns.
Einen schönen Sonntag!
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.