Unabhängig von der gewählten Variante tritt das vergleichsweise kleine Kompakt-SUV optisch aufpoliert auf. Auffälligste Änderung sind die Tagfahrlichter, die nun ganz konventionell in den unteren Bereich des Stoßfängers gerückt sind. Bislang waren sie als Rundleuchten ausgeführt und direkt am Gehäuse des Abblendlichts untergebracht – ein Stilelement mit großem Wiedererkennungswert, das aber nicht mehr zur neuen, kantigeren Design-Philosophie der Marke passt. Dazu gibt es eine anders geformte Heckklappe, neue Leichtmetallräder sowie eine größere Auswahl an Innenraum-Designs.
Die beiden erstmals angebotenen Grundvarianten unterscheiden sich lediglich in optischen Details. So trägt die Offroad-Variante schwarzen Kunststoff an Stoßfängern und Schwellern, während die entsprechenden Teile bei der City-Ausführung in Wagenfarbe lackiert sind. Auch bei der Form von Front- und Heckstoßfänger wird differenziert. Technisch hingegen unterscheiden sich die beiden Yeti-Versionen nicht – beide sind mit dem kompletten Antriebsprogramm der Tschechen kombinierbar.
Dieses besteht wie gehabt aus drei Turbo-Benzinern mit Leistungswerten von 105 PS bis 160 PS sowie drei Diesel-Aggregaten mit 105 PS bis 170 PS. Die stärksten Motorisierungen jeder Bauart sind an einen Allradantrieb gekoppelt, für einige andere Versionen ist dieser gegen Aufpreis zu haben. Für die Kraftübertragung sorgen je nach Antriebsversion manuelle Fünf- und Sechsgangschaltungen beziehungsweise ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Neu im Programm ist die Kombination des frontgetriebenen Einstiegsdiesels mit Siebengang-Doppelkupplung.
Erstmals angeboten werden auch die praktischen Ausstattungsdetails, die aus neueren Modellen der Marke bekannt sind, etwa der wendbare Kofferraumboden oder die als Taschenlampe nutzbare portable Kofferraumleuchte. Unverändert bleibt hingegen das Innenraumkonzept mit den drei einzeln ausbaubaren Fondsitzen.
Auf den Markt kommt der überarbeitete Yeti Ende des Jahres. Preise für den gelifteten Yeti nennt der Hersteller noch nicht. Aktuell ist der rund 4,22 Meter kurze Tiguan-Verwandte für 19.280 Euro zu haben. Viel mehr dürfte er auch nach der Überarbeitung nicht kosten.
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