Eine Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) geht meist mit verstopfter Nase, eingeschränktem Riechvermögen und Schmerzen einher. Auch Leistungsfähigkeit und Konzentration nehmen ab. Besonders unangenehm, wenn das Leiden chronisch wird. Welche Therapiemöglichkeiten es gibt.
Neben verstopfter Nase und eingeschränktem Riechvermögen sind Schmerzen in Gesicht und Kopf typisch für eine Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung). Auch Leistungsfähigkeit, Konzentration und Schlaf nehmen ab, vor allem, wenn die Erkrankung chronisch wird.
„Nebenhöhlenentzündungen haben verschiedene Hintergründe. Obwohl sich die Beschwerden oft ähneln, handelt es sich doch um Erkrankungen mit unterschiedlichen Ursachen (wie verkrümmte Nasenscheidewand, Allergien etc.). Daher sind sowohl die Krankheitsverläufe als auch die Behandlungsmöglichkeiten nicht die gleichen“, berichtet Priv.-Doz. DDr. Sven Schneider.
Aus der Krankengeschichte und der HNO-ärztlichen Untersuchung ergeben sich oft schon eindeutige Hinweise, welche Art der Nebenhöhlenentzündung vorliegt. Zusätzlich führen eine Bildgebung der Nasennebenhöhlen, Labor- oder Gewebeuntersuchung dann meist zu einer eindeutigen Diagnose.
Die Möglichkeiten der Behandlung überschneiden sich, unabhängig von der Ursache. „Bei jeder chronischen Nebenhöhlenentzündung beginnt die Therapie mit Nasensprays und -spülungen. Falls dadurch die Probleme nicht ausreichend kontrolliert werden können, ist häufig eine OP nötig. Dabei wird die entzündlich veränderte Schleimhaut entfernt sowie die Belüftung der Nebenhöhlen und die Zugänglichkeit für Medikamente verbessert. Oft kann das zu einer Ausheilung der Entzündung und Beschwerdefreiheit führen“, erklärt der Facharzt. Allerdings gibt es auch Formen der Sinusitis, deren Symptome häufig wiederkehren. Dann sind Biologika eine vielversprechende Therapiemöglichkeit.
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