Kinder werden in Europa zur Minderheit, auf anderen Kontinenten gibt es mehr Nachwuchs, die Welt wird digitaler und der Klimawandel stellt das Aufwachsen vor neue Herausforderungen. Ein Zukunftsszenario mit zwei Experten-Interviews.
Ein aktueller UNICEF-Bericht zeichnet ein deutliches Bild: Europa wird von einer alternden Gesellschaft dominiert sein. Die Zahl der Kinder wird weiter zurückgehen, und in vielen Ländern werden Kinder weniger als 20 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung, wodurch die gesellschaftliche Aufmerksamkeit stärker auf ältere Generationen gelenkt wird. Bildung, Freizeitangebote und soziale Programme für Kinder könnten an Bedeutung verlieren. Zukunftsforscher Reinhold Popp sieht das anders: „Kinder werden als kostbare Ressource gelten! Dies wird hoffentlich zu den längst fälligen Reformen des Bildungswesens – von Kindergärten über Schulen bis hin zu Universitäten – führen.“
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