Ein beschädigtes Datenkabel in der Ostsee zwischen Schweden und Litauen funktioniert wieder. Der Datenfluss über die für den Internetverkehr wichtige Leitung sei wiederhergestellt worden, teilte die litauische Tochter des schwedischen Telekommunikationsfirma Telia am Donnerstagabend mit
Zu größeren Beeinträchtigungen sei es trotz des Ausfalls nicht gekommen, hieß es. Das Arelion-Kommunikationskabel zwischen der schwedischen Insel Gotland und Litauen war Anfang vergangener Woche physisch beschädigt worden – ebenso wie nur wenig später ein weiteres Kabel zwischen dem finnischen Helsinki und Rostock.
Unklar sind weiterhin die Ursachen für die Schäden. Finnland, Schweden und Litauen haben dazu eine gemeinsame Ermittlungsgruppe eingerichtet. Die schwedische Polizei hat Ermittlungen wegen möglicher Sabotage aufgenommen, auch Behörden anderer Länder ermitteln dazu, ob die Kabel vorsätzlich beschädigt wurden.
Chinesischer Frachter im Fokus der Ermittlungen
In den Fokus der Ermittler ist dabei ein chinesisches Schiff mit dem Namen „Yi Peng 3“ gerückt, das sich zum Zeitpunkt des Vorfalls in der Nähe eines der Kabel aufgehalten hatte.
China erklärte sich auf Anfrage von Schweden zur Zusammenarbeit bei den Ermittlungen bereit, „um die Wahrheit herauszufinden“, wie eine Sprecherin des Außenministeriums am Freitag sagte. China und Schweden stünden derzeit in der Angelegenheit in engem Kontakt, fügte sie hinzu.
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