Nach dem Rekordsommer hat der Temperatursturz, Wind und Regen bei vielen Rheumapatienten zu Schmerzen und Steifigkeit in Gelenken, Wirbelsäule und Muskeln geführt. Und das ist bei Weitem keine Einbildung. Schlechtes Wetter macht die Gelenkschmerzen heftiger!
Schon jahrelang ist bekannt: Äußere Einflüsse wie eben auch feucht-kalte Witterung, Wind und Zugluft machen unseren Gelenken sowie Muskeln zu schaffen.
Aber nicht nur das Wetter ist daran schuld. „Übergewicht, Bewegungsmangel, langes Sitzen, Rauchen sowie häufige üppige Mahlzeiten und Softdrinks führen zu einer erhöhten entzündlichen Aktivität und damit zu Gelenkschwellungen sowie Schmerzen“, so Dr. Thomas Schwingenschlögl, Rheumatologe aus Niederösterreich.
„Klar ist: Wetterkapriolen beeinträchtigen uns aber umso weniger, je besser die rheumatischen Leiden durch richtige Medikamente und einen gesunden Lebensstil unterdrückt werden.“
Bei Rheuma handelt es sich oft um Krankheiten, bei denen das Immunsystem eine gestörte Toleranz gegenüber körpereigenen Stoffen und Gewebe hat. Es kommt zur Bildung von Antikörpern, die sich gegen den Körper richten und eine Entzündung auslösen. Neben Gelenken, Muskeln, Wirbelsäule und unserem Bindegewebe können auch Organe wie Herz, Lunge, Nieren, Darm, Augen und die Haut betroffen sein.
Für eine gezielte Behandlung ist es nötig, Rheuma so schnell wie möglich zu diagnostizieren und zu therapieren.
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