Russlands Machthaber Wladimir Putin sorgt sich offenbar immer mehr um seine Sicherheit. Nach verstärktem Personenschutz und langen Bunkeraufenthalten erfolgte die nächste Maßnahme: Besucher dürfen keine Armbanduhren mehr tragen.
Wer Putin besucht und unter vier Augen sprechen will, der muss seine Uhr vom Handgelenk nehmen, egal ob elektronisch oder mechanisch. Das berichtet der unabhängige russische Kanal „Mozhem Objasniti“ unter Berufung auf zwei anonyme Quellen.
Innerer Zirkel ausgenommen
Während Mobiltelefone schon seit langer Zeit aus dem Umfeld Putins verbannt sind, gilt diese Regel demnach seit Mitte April. Ausgenommen von der Maßnahme sei lediglich der innere Zirkel des russischen Präsidenten, die Personen, die ihn schon lange begleiten.
Das Medium führt mehrere Beispiele von hochrangigen russischen Politikern an, die keine Armbanduhren trugen, als sie den Kremlchef trafen – obwohl sie bei sonstigen Auftritten sehr wohl eine Uhr zu tragen pflegen. Auch Putin selbst habe deswegen aufgehört, bei Vieraugengesprächen seine Uhr zu tragen.
Fauxpas bei Kadyrow-Besuch
Beim Treffen mit dem tschetschenischen Machthaber Ramsan Kadyrow passierte ihm aber ein Fauxpas: Er vergaß, die Uhr abzunehmen. Auf Bildern des Treffens ist daher zu sehen, wie der 73 Jahre alte Präsident seine Armbanduhr ständig mit der linken Hand abdeckt.
Sorge vor Putsch oder Anschlag
Die Meldung vom Uhren-Verbot fügt sich in eine Reihe von Berichten, wonach der Kremlchef zunehmend Angst um seine Sicherheit hat. Einem Bericht eines europäischen Geheimdienstes zufolge ist Putin konkret besorgt über die Gefahr eines Staatsstreichs unter Beteiligung von Ex-Verteidigungsminister Sergej Schoigu, sowie über ein Attentat mittels Drohnen durch Mitglieder der russischen Elite.
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