Was für eine Zitterpartie für BW Linz im Abstiegskampf! Die Blau-Weißen erreichten nach 0:1-Rückstand in Tirol dank des Treffers von Simon Seidl (72.) ein 1:1. Nachdem parallel der GAK gegen Altach 2:2 spielte, gibt‘s nun am Samstag in Linz den Showdown um den Klassenerhalt gegen die Rotjacken. BW Linz ist optimistisch.
Das Blau-Weiß-Spiel am Innsbrucker Tivoli war längst zu Ende, das 1:1 bei der WSG Tirol besiegelt. Ehe das Zittern aber weiterging! „Sch.... GAK“, skandierten die Linzer Fans im Glauben, dass es am Samstag den ultimativen Showdown gegen die Rotjacken in Linz gibt. Dann aber stellte der GAK, dessen Spiel gegen Altach noch lief, von 0:2 auf 2:2! Hätten die Grazer noch gesiegt, hätte es Blau-Weiß nicht mehr in der eigenen Hand gehabt und in der letzten Runde auf Ried-Schützenhilfe im Duell mit Altach hoffen müssen. Gebannt blickten die Linz-Fans auf die Videoleinwand. Dann gab’s um um 19.15 Uhr Gewissheit – 2:2. Es gibt den Showdown, die Linzer haben es gegen den GAK selbst in der Hand!
Tiroler Linz-Schreck schlug wieder zu
Der Zitter-Nachmittag hatte ab 17 Uhr schon extrem begonnen. „Es ist echt heavy“, sagte BW-Linz-Geschäftsführer Christoph Peschek, der auf der Tribüne nervös mit den Füßen wippte. „Wir hatten anfangs wenig Zugriff, nach 25 Minuten wurde es besser“, so Peschek zur Pause. Seine Blau-Weißen mussten in Minute 16 einen bitteren Nackenschlag hinnehmen: Tirols Baden Frederisken, dem schon beim 3:2-Sieg am 1. März in Linz beim Hattrick Tausendgulden-Schüsse aufgegangen waren, nahm aus rund 20m Maß – der Ball schlug bei der ersten Chance des Spiels im Kreuzeck ein – 1:0 für die WSG Tirol!
Auch Seidl‘s Treffer sehenswert
Die Tiroler spielten vorerst ebenso nichts Zwingendes heraus wie die Linzer: Ronivaldo war bei den hohen Bällen abgemeldet, Umschalter gab’s gegen die tief stehende WSG kaum, mit dem Durchkombinieren tat sich Linz gegen das dichte grüne „Netz“ schwer. Nach der Pause übernahmen die Gäste mit rund 500 mitgereisten Fans im Rücken aber auch am Feld das Kommando. Lohn: Nachdem hinten Goalie Mantl gegen Müller parierte (50.), spielte sich Simon Seidl im 16er durch. Zog ab. Und traf herrlich mit links via Innenstange ins lange Eck – 1:1 (72.)! Dabei blieb es bis zum Schlusspfiff. Womit die Tiroler das direkte Saisonduell mit Blau-Weiß gewonnen haben, ausgelassen den Klassenerhalt feierten.
Linz war zuletzt daheim eine Macht
Blau-Weiß gewann mit dem 1:1 zwar auch das elfte Auswärtsspiel in Folge nicht. Aber dank dem enorm wichtigen Punkt und dem 2:2 des GAK gibt’s nun am Samstag den absoluten Showdown gegen die Rotjacken! In Linz! Im Hofmann Personal Stadion! In dem es die Blau-Weißen selbst in der Hand haben, die daheim die bisherigen Qualirundenspiele 3:2, 5:0, 3:0 und 3:0 gewannen. Peschek am Ende der Nervenschlacht: „Wir wissen, welche Kraft wir daheim mit unseren Fans entwickeln können.“
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