Die chinesische Behörde für Internetsicherheit (CNCERT) erklärte, Hackerangriffe aus dem Ausland hätten sich zu einem wachsenden Problem entwickelt. In den vergangenen Jahren habe sich gezeigt, dass die Volksrepublik immer mehr ins Zentrum derartiger Übergriffe rücke.
Erst im Februar hatte das chinesische Verteidigungsministerium erklärt, dass zwei wichtige Militär-Websites, darunter die des Ministeriums, im vergangenen Jahr jeden Monat Opfer von rund 144.000 Angriffen gewesen sei - rund zwei Drittel von ihnen stammten demnach aus den USA.
Hacker greifen australische Notenbank an
Unterdessen haben Hacker die australische Notenbank angegriffen. Ziel der Attacke seien wichtige Dokumente über G20-Verhandlungen gewesen, sagte ein Sprecher der Zentralbank am Montag. Es seien jedoch keine Informationen gestohlen worden. In einem Medienbericht hatte es zuvor geheißen, dass der Cyberangriff von China ausgegangen sei.
Die US-Notenbank Federal Reserve war nach eigenen Angaben vor Kurzem ebenfalls Opfer einer Attacke von Computerhackern geworden. Auch hier wird China als Drahtzieher vermutet. Vergangene Woche wurde zudem bekannt, dass Hacker Dutzende Computersysteme von Regierungen in Europa angegriffen haben.
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